Heute ist der 12.07.2026 und was für ein Tag das ist! Die Sonne brennt wie gewohnt auf Phuket, während die Nachrichten von einem skandalösen Vorfall in der Cannabis-Szene der Insel berichten. Am 11. Juli wurden nämlich Betreiber von zwei Cannabisgeschäften in Phuket verhaftet. Diese Geschäfte hatten ihre Lizenzen aufgrund von Verstößen ausgesetzt, setzten jedoch den Verkauf einfach fort. Die Beamten der Abteilung für Provinzverwaltung, der Provinzverwaltung Phuket und des Gesundheitsamtes Phuket waren bei den Razzien vor Ort. Besonders die Geschäfte in Thalang und Mueang Phuket standen im Fokus der Inspektionen.

In Thalang wurde tatsächlich Cannabis verkauft, während das zweite Geschäft in Mueang Phuket ähnliche Verstöße aufwies. Die Behörden sicherten Beweise im Wert von über 500.000 Baht. Die Verdächtigen wurden nicht nur gemäß dem Thai Traditional Medicine Protection and Promotion Act B.E. 2542 (1999) angeklagt, sondern auch unter dem Food Act B.E. 2522 (1979). Diese Gesetze sehen Strafen von bis zu einem Jahr Gefängnis und Geldbußen bis zu 50.000 Baht vor. Der stellvertretende Innenminister Polapee Suwannachawi betonte die Entschlossenheit der Regierung, gegen illegale Aktivitäten in Touristengebieten vorzugehen. Ein klares Zeichen, dass die Behörden nicht einfach wegschauen, wenn es um die Einhaltung der Gesetze geht.

Die strengen Regeln für Cannabis

Es ist wichtig zu bedenken, dass Recreational Cannabis in Thailand seit dem 25. Juni 2025 illegal ist. Cannabis wird jetzt nur noch für medizinische Zwecke klassifiziert und kann nur mit einem gültigen Rezept von einem lizenzierten thailändischen Arzt erworben werden. Touristen sollten sich also gut überlegen, wie sie sich in dieser Hinsicht verhalten. Ohne eine thailändische Verschreibung dürfen sie kein THC-Produkt kaufen, besitzen, konsumieren oder importieren. Die Strafen für Verstöße sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen: Geldbußen bis zu 25.000 Baht und bis zu drei Monate Gefängnis sind möglich.

Ebenso gibt es nun spezifische Regelungen, die eine medizinische Aufsicht in allen Dispensaries vorschreiben. Neue Vorschriften sorgen dafür, dass alle Geschäfte unter strengen medizinischen Bedingungen operieren müssen. So kann medizinisches Cannabis nur mit einem Rezept bezogen werden, das maximal 30 Tage gültig ist. CBD-Produkte mit weniger als 0,2% THC sind zwar legal, unterliegen jedoch strengen Kennzeichnungs- und Importkontrollen. Und das ist noch nicht alles! Öffentlicher Konsum, das Fahren unter Einfluss von Cannabis und die Mitnahme von Cannabis über die Grenze sind strengstens verboten.

Die Folgen der Legalisierung

Nach der Entkriminalisierung im Jahr 2022 haben sich die gesundheitlichen Probleme im Zusammenhang mit Cannabis dramatisch erhöht. Die Zahl der Vergiftungsfälle ist um das 3,5-Fache gestiegen, und die Suchtproblematik hat sich um 6,5-Fache erhöht. Das kann man sich kaum vorstellen, wenn man an die anfängliche Euphorie denkt, die mit der Legalisierung einherging. Und obwohl Thailand einen boomenden Markt im Wert von 1,2 Milliarden Dollar hat, gibt es nach wie vor viele Herausforderungen.

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Mit über 18.000 Cannabisgeschäften, von denen 7.297 aufgrund strengerer Vorschriften schließen mussten, bleibt der Markt dynamisch, aber auch unberechenbar. Auch wenn die meisten politischen Parteien bei der Wahl im Februar 2026 für einen medizinischen Zugang zu Cannabis plädierten, bleibt abzuwarten, wie sich die Lage weiterentwickelt. Es ist klar, dass die Regierung entschlossen ist, die gesetzlichen Bestimmungen durchzusetzen und die Einhaltung zu überprüfen.

Wer also nach Thailand reist, sollte sich unbedingt mit den aktuellen Gesetzen vertraut machen. Illegalen Verkäufern sollte man besser aus dem Weg gehen, und ohne gültige thailändische Verschreibung wird man schnell in Schwierigkeiten geraten. Manchmal ist es einfach besser, auf Nummer sicher zu gehen und sich an die Regeln zu halten.

Für weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen in der Cannabisgesetzgebung in Thailand, können Sie die vollständigen Berichte auf The Thaiger und Terms.law nachlesen.