In Phuket tut sich derzeit einiges in Bezug auf die Cannabis-Regulierung. Vor nicht allzu langer Zeit, im Jahr 2022, wurde Cannabis in Thailand entkriminalisiert, was viele Hoffnungen geweckt hat. Doch die Realität sieht mittlerweile ganz anders aus. Der stellvertretende Minister für Innere Angelegenheiten, Phonphir Suwannachawi, führte kürzlich eine umfangreiche Operation durch, bei der mehrere Behörden beteiligt waren. Unter den Teilnehmern war auch Ronnarong Thipsiri, der stellvertretende Generaldirektor des Ministeriums für Provinzverwaltung, sowie Pol Sub-Lt Singkham Khamyod, der Direktor des Büros für Ermittlungen und Rechtsangelegenheiten. Gemeinsam mit einer Task Force der Kriminalpolizei wurden Cannabis-Einrichtungen in den Bezirken Thalang und Mueang Phuket ins Visier genommen. Es stellte sich heraus, dass einige dieser Geschäfte trotz aussetzender Lizenzen weiterhin Cannabis verkauften. Die Inspektionen vor Ort deckten auf, dass die Betreiber ungeniert an Touristen und Einheimische verkauften.

Bei einer dieser Inspektionen wurde ein Geschäft in Thalang entdeckt, das Cannabis verkaufte, während ein weiteres in Mueang Phuket ähnliche illegale Aktivitäten verzeichnete, was zu Festnahmen führte. Es ist kaum zu fassen, dass trotz der klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen, die nach der Rücknahme der Entkriminalisierung im Juni 2025 in Kraft traten, solche Verstöße immer noch vorkommen. Cannabis wird nun als kontrollierte Heilpflanze klassifiziert, und der Besitz in Phuket erfordert eine ärztliche Verschreibung.

Die neue Realität für Cannabis in Thailand

Seit dem 24. Juni 2025 ist der Freizeitgebrauch von Cannabis in Thailand illegal. Wer Cannabis ohne Rezept besitzt oder konsumiert, muss mit hohen Strafen rechnen. Fünf Jahre nach der Entkriminalisierung zeigt sich, dass Thailand seine Haltung zu Cannabis grundlegend geändert hat. Die Pheu Thai-Regierung hat den Fokus auf medizinische und gesundheitliche Zwecke gelegt und damit alle Lücken für den Freizeitgebrauch geschlossen. Touristen sehen sich hohen Risiken ausgesetzt – der Besitz ohne Rezept wird stark überwacht, vor allem in stark frequentierten Bereichen von Phuket. Das macht die Situation für Reisende, die mit den neuen Regelungen nicht vertraut sind, ziemlich kompliziert.

Um es noch komplizierter zu machen: Nur Personen über 20 Jahren dürfen Cannabis besitzen, und schwangere oder stillende Frauen sind komplett ausgeschlossen. Das ist natürlich eine Herausforderung für viele, die vielleicht noch mit den alten Gesetzen vertraut sind. Während Produkte mit niedrigem THC-Gehalt (<0,2%) weiterhin erhältlich sind, erfordert alles, was über diesem Wert liegt, ein Rezept, das für Touristen in der Regel nicht zugänglich ist. Und, ach ja – der öffentliche Konsum ist in vielen Bereichen, wie Stränden, Straßen, Einkaufszentren und Tempeln, strikt verboten. Wer sich nicht daran hält, riskiert Geldstrafen von bis zu 25.000 THB (das sind etwa 750 Dollar) und sogar bis zu drei Monate Gefängnis.

Die Herausforderungen für Touristen

Die Polizei hat die Durchsetzung dieser Gesetze nach 2025 verschärft, insbesondere in touristischen Hotspots. Touristen ist davon abzuraten, Cannabis überhaupt zu konsumieren, um unnötige Komplikationen zu vermeiden. Wenn man in der glücklichen Lage ist, legal erworbenes Cannabis zu besitzen, darf es nur in privaten Räumen oder in lizenzierten medizinischen Einrichtungen konsumiert werden. Die Realität ist, dass der Kauf, Besitz oder Konsum von THC-Produkten ohne eine gültige thailändische Verschreibung illegal ist. Das hat zu einem massiven Rückgang der Cannabisgeschäfte geführt – bis Februar 2026 mussten über 7.000 Geschäfte aufgrund strengerer Auflagen schließen.

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Die Cannabisindustrie in Thailand wird mittlerweile auf 1,2 Milliarden Dollar geschätzt, doch sie operiert unter strengen medizinischen Vorschriften. Die neuen Regelungen verlangen, dass alle Dispensaries über medizinisches Personal verfügen und zertifizierte Praktiker vor Ort haben. Das bedeutet, dass selbst wenn man Cannabis in Thailand legal konsumieren möchte, man sich vorher gründlich informieren sollte. Es ist ratsam, einen Ausweis mitzuführen, die Hotelrichtlinien bezüglich Cannabis zu prüfen und sich über lizenzierten Kliniken oder Apotheken zu informieren, die CBD-Produkte anbieten.

Die Entwicklungen rund um das Thema Cannabis in Thailand sind spannend und zeigen, wie dynamisch sich die Gesetzeslage verändern kann. Mit dem Fokus auf medizinischen Nutzen wird es interessant sein zu beobachten, wie sich die politische Landschaft und die öffentliche Meinung in den kommenden Jahren weiter entwickeln. Ein Blick auf die Realität zeigt jedoch, dass die Risiken für Touristen, die sich nicht an die neuen Regeln halten, sehr hoch sind. Daher: Augen auf und besser auf Cannabis verzichten!

Für weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen rund um Cannabis in Thailand, besuchen Sie bitte die Nation Thailand, Now Phuket und Terms.Law.