Heute ist der 20.06.2026, und was sich am vergangenen Samstag hier in Thailand, genauer gesagt in den Provinzen Phuket, Phang Nga und Krabi, abgespielt hat, könnte man schon fast als „Kriminalstück“ bezeichnen. Über 500 Polizeibeamte waren an koordinierte Razzien beteiligt, bei denen 48 Verdächtige festgenommen wurden. Das Besondere: Vermögenswerte im Wert von über 1,05 Milliarden Baht wurden beschlagnahmt. Ein wahres Schock-Event! Diese Razzien zielten auf ausländisch kontrollierte Unternehmen ab, die verdächtigt werden, thailändische Nominees für illegale Landakquise und Geschäftsoperationen zu nutzen. Wer hätte gedacht, dass es so krass wird?

Die großangelegte Operation war die dritte Phase einer landesweiten Kampagne gegen Nominee-Geschäftsstrukturen an Thailands malerischer Andamanenküste. Polizeigeneral Samran Nuanma leitete das Ganze, während Polizeiliegeneral Nopasilp Poolsawat die Einsätze vor Ort überwachte. Vor den Razzien wurden 59 Haftbefehle und 60 Durchsuchungsbefehle von den Gerichten genehmigt – das klingt ja schon fast nach einem Krimi aus dem Fernsehen! Ermittler konzentrierten sich auf 89 Grundstücke mit einer Gesamtfläche von über 49 Rai, und die beschlagnahmten Vermögenswerte umfassten Land und Gebäude. Dabei war das Gros der Entdeckungen in Phuket, Phang Nga und Krabi zu finden.

Die Entdeckungen und Festnahmen

In Phuket wurden beispielsweise 10 Unternehmen identifiziert, die als Nominees für ausländische Investoren agieren, und die kontrollierten vier Grundstücke im Wert von etwa 116 Millionen Baht. In Phang Nga waren es 9 Unternehmen mit 7 Grundstücken im Wert von rund 269 Millionen Baht, und in Krabi wurden ebenfalls 9 Nominee-Unternehmen entdeckt, die 17 Grundstücke im Wert von etwa 209 Millionen Baht kontrollierten. Während der Razzien in Krabi wurden 39 Haftbefehle vollstreckt, wobei 38 Verdächtige festgenommen wurden. Unter den Festgenommenen befanden sich 27 thailändische Staatsangehörige und 11 Ausländer. Ein echtes Netzwerk, das da aufgedeckt wurde!

Die Ermittler stießen zudem auf gefälschte Unternehmensunterlagen und Dokumente mit Unterschriften verstorbener Personen. Das ist schon ziemlich dreist, oder? Die Razzien haben ein Netzwerk von Unternehmen aufgedeckt, die in den Bereichen Tourismus, Gastgewerbe, Unterhaltung und Immobilienentwicklung tätig sind. Man kann sich vorstellen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist. Die Operation wird landesweit ausgeweitet, und weitere Festnahmen sowie Landuntersuchungen sind zu erwarten. Und das alles hier, in unserem schönen Thailand!

Regulierungen für ausländische Investitionen

Um den Kontext dieser Razzien besser zu verstehen, sollte man sich auch mit den Regelungen für ausländische Investitionen in Thailand beschäftigen. Thailand ist Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) und wendet den Grundsatz der Inländerbehandlung an. Das bedeutet, ausländische Investoren erhalten eine Behandlung, die im Allgemeinen mit der von thailändischen Staatsangehörigen vergleichbar ist. Doch Vorsicht! Bestimmte Geschäftstätigkeiten unterliegen Beschränkungen für ausländische Beteiligungen. Diese basieren auf dem Foreign Business Act B.E. 2542 (1999).

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Ein paar Beispiele gefällig? Aktivitäten, die aus politischen Gründen streng verboten sind, wie etwa Zeitungsveröffentlichungen oder Grundstücksgeschäfte, fallen unter Liste Eins. Liste Zwei umfasst alles, was nationale Sicherheit oder Umwelt betrifft. Und Liste Drei? Das sind Aktivitäten, bei denen thailändische Unternehmer als nicht wettbewerbsfähig gelten. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind also alles andere als einfach, und das macht es ausländischen Investoren nicht leicht.

Zusammengefasst: Unternehmen gelten als „Ausländer“, wenn ausländische Aktionäre einen bestimmten Schwellenwert überschreiten. Joint Ventures müssen mindestens 51 % thailändische Anteile haben, um Grundbesitz erwerben zu können. Das alles zeigt, wie wichtig es ist, die Gesetze zu kennen, wenn man hier investieren möchte. Wer sich nicht daran hält, könnte schnell ins Visier der Polizei geraten, wie wir am vergangenen Wochenende gesehen haben.