In den letzten Monaten hat sich in Phuket einiges getan – und das nicht nur wegen der wunderschönen Strände und der atemberaubenden Natur. Die Central Group, eine der größten Unternehmensgruppen Thailands, hat angekündigt, dass sie mit einem Investment von 730 Millionen Baht gleich zwei Gemeinschaftsmalls in Pattaya und Phuket plant. Diese neuen Projekte zeigen einmal mehr, wie sehr die Region von Touristen und Expatriates profitiert. Pong Skuntanaga, der Präsident von Central Land and Development, hebt hervor, dass der aktuelle Konflikt im Nahen Osten nur minimale Auswirkungen auf Phuket hat. Das spricht für das starke Geschäftspotenzial der Insel als globales Ziel.

Besonders spannend wird das neue POP Phuket Gemeinschaftsmall in Cherng Talay. Mit einer Investition von 300 Millionen Baht entsteht hier ein Ort, der Expatriates und Touristen gleichermaßen anzieht. Die Lage in unmittelbarer Nähe des Bang Tao Strandes könnte nicht besser gewählt sein. Der Standort wird auf eine Bruttogeschossfläche von 5.490 Quadratmetern ausgelegt und soll noch in diesem Jahr eröffnet werden. Über 60% der Fläche sind für Gastronomieangebote reserviert – das bedeutet eine Menge Restaurants, Cafés und sogar Supermärkte. Für die verbleibenden 40% sind Premium-Einzelhandel und Lifestyle-Dienstleistungen vorgesehen. Die Zielgruppe? 80% ausländische Kunden und 20% aus Thailand, mit dem Ziel, jährlich eine Million Besucher zu begrüßen.

Weitere Entwicklungen in Pattaya

Doch nicht nur in Phuket tut sich etwas! In Pattaya wird ebenfalls ein neues Gemeinschaftsmall eröffnet: Tops Wongamat. Dieses Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen Central Group und Centara Hotels & Resorts. Mit einer geschätzten Investition von über 430 Millionen Baht und einer Bruttogeschossfläche von 4.711 Quadratmetern, wird hier über 80% der Fläche für Gastronomieangebote und Supermärkte genutzt. Die verbleibenden 20% sollen eine kuratierte Mischung aus Premium-Einzelhandel und Lifestyle-Dienstleistungen bieten. Wong Amat ist bekannt für seine hochwertigen Wohnmöglichkeiten und luxuriösen Hotels – es ist also der perfekte Ort für ein solches Projekt.

Die neuen Malls sind nicht nur ein Zeichen für Wachstum, sondern auch ein Spiegelbild der aktuellen Entwicklungen im Tourismussektor Thailands. Thailand ist eines der beliebtesten Reiseziele in Asien, mit Millionen von Urlaubern jährlich. Der Tourismussektor trägt zwischen 12 und 18 Prozent direkt zum Bruttoinlandsprodukt bei. Das ist eine ganz schöne Hausnummer! Allerdings gibt es auch Schattenseiten. Während internationale Hotelketten und Investoren enorm profitieren, bleibt die Einkommensverteilung oft ungleich. Viele Beschäftigte im Tourismussektor verdienen lediglich den Mindestlohn, während die Lebenshaltungskosten, insbesondere in touristischen Regionen, steigen.

In Phuket sind die Wohnungspreise fast doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. Das ist eine echte Herausforderung für viele Einheimische. Immer mehr Familien schicken ihre Kinder in die Städte, um Arbeitsmöglichkeiten im Tourismussektor zu finden, was zur Landflucht beiträgt. Der Großteil der Arbeitskräfte im Tourismussektor arbeitet informell, ohne soziale Absicherung. Das ist ein großes Problem, das nicht ignoriert werden kann. Thailand steht vor der Herausforderung, den Tourismus auszubauen und gleichzeitig soziale Ungleichheit zu verringern. Die Regierung plant Infrastrukturprojekte und Programme zur Armutsbekämpfung, doch der Tourismus allein kann die Probleme nicht lösen.

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Die neuen Gemeinschaftsmalls in Phuket und Pattaya sind auch ein Hinweis darauf, dass die Central Group an das Wachstum dieser Regionen glaubt. Als Teil der Strategie, die sozialwirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen, könnte der Community-basierte Tourismus eine Möglichkeit bieten, um die Kluft zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Schichten zu überbrücken. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation entwickelt und ob die neuen Projekte tatsächlich zu einer gerechteren Verteilung des Wohlstands führen können.