Heute ist der 5.06.2026, und während die Sonne hier in Pattaya gnadenlos brennt, gibt es Neuigkeiten aus der Welt des Wrestlings, die für einige Aufregung sorgen. Die Wrestling Federation of India (WFI) hat am Donnerstag gleich fünf Ringer, darunter den talentierten U20-Asienmeisterschaftsgewinner Deepanshu, für vier Jahre gesperrt. Der Grund? Gefälschte Geburtsurkunden! Ein Skandal, der nicht nur in Indien, sondern auch hier in Thailand für Gesprächsstoff sorgt. Deepanshu gewann am Mittwoch im Freistil-Wettbewerb der Männer in der Gewichtsklasse bis 65 kg, nur um dann durch Pawan Balaji Dhayagude ersetzt zu werden, als die WFI die gefälschten Dokumente entdeckte.

Die anderen gesperrten Athleten sind Tanuj Antil, Baljot Singh, Nikhil Dalal und Saket Drall. Letzterer erreichte das Finale der 86-kg-Trials, wurde jedoch aus dem Finale entfernt und durch Sahil Dalal ersetzt, der schließlich einen Platz im indischen Team erhielt. WFI-Präsident Sanjay Kumar Singh betonte, dass die Federation eine „sehr ernste Sicht“ auf solche Vorfälle hat. In den letzten Monaten häuften sich die Berichte über Unstimmigkeiten bei Geburtsurkunden, was zu weiteren Sperrungen führte. Manche Ringer scheinen trotz bereits ergriffener Maßnahmen weiterhin an nationalen Veranstaltungen teilnehmen zu wollen und reichen alternative oder gefälschte Dokumente ein.

Ein umfassender Verifizierungsprozess

Die Situation wird noch komplizierter, wenn man bedenkt, dass die WFI insgesamt 11 Wrestler wegen ähnlicher Verstöße suspendiert hat. Diese Entscheidung folgt einem Verifizierungsprozess durch die Municipal Corporation of Delhi (MCD). Von den 110 Geburtsurkunden, die zur Überprüfung eingereicht wurden, wurden 95 als verspätete Registrierungen bestätigt, die nur auf Anordnung des Sub-Divisional Magistrate (SDM) bearbeitet wurden. Die verbleibenden 11 Urkunden wurden als gefälscht oder manipuliert eingestuft. Komischerweise wurden in einigen Fällen die Urkunden erst 12-15 Jahre nach dem tatsächlichen Geburtsdatum des Wrestlers ausgestellt!

Einige der suspendierten Wrestler, wie Saksham, Manuj, Kavita, Anshu und Dushyant, haben offenbar gefälschte Geburtsurkunden beschafft, um an nationalen Wettkämpfen teilzunehmen. Dabei stellen sich viele Fragen über Altersmanipulation und falsche Angaben zum Wohnsitz. Es gab immer wieder Berichte über überalterte Athleten, die versuchen, unfaire Vorteile zu erlangen. Eine Tatsache, die in der Wrestling-Community in Indien immer wieder für Aufregung sorgt.

Weltweite Auswirkungen des Skandals

Die Überprüfung durch das Standesamt der Stadt Chandigarh bestätigte, dass die eingereichten Geburtsurkunden der gesperrten Ringer nicht echt waren und entsprechende Einträge in den offiziellen Registern nicht vorhanden sind. Die WFI hat bereits zuvor Maßnahmen gegen einige der Athleten ergriffen und scheint entschlossen zu sein, diesem Problem mit aller Konsequenz zu begegnen. Die Frage bleibt, was dies für die bevorstehenden Meisterschaften in Pattaya bedeutet, die am 27. Juni beginnen.

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In einem Land, in dem Wrestling eine große Fangemeinde hat, sind solche Skandale besonders schockierend. Man fragt sich: Wie kann es sein, dass Athleten auf solche Tricks zurückgreifen, wenn doch der Ruhm und die Ehre auf dem Spiel stehen? Vielleicht ist es an der Zeit, dass die WFI und andere Organisationen weltweit noch strengere Maßnahmen ergreifen, um das Vertrauen in den Sport zu wahren. Die Diskussion über die Integrität im Sport ist aktueller denn je.