Heute ist der 4.06.2026 und hier in Pattaya gibt es Neuigkeiten, die selbst die Einheimischen in Erstaunen versetzen. Ein internationales Hydroponik-Cannabis-Schmuggel-Syndikat wurde aufgedeckt, und die Dimensionen sind wirklich beachtlich. Insgesamt 40 Personen wurden identifiziert, mehrere von ihnen auch festgenommen, und ich kann euch sagen, das hat Wellen geschlagen. Es wird berichtet, dass das Syndikat Drogen von Thailand nach Indien geschmuggelt hat, dabei ein Netzwerk von Trägern nutzte. Besonders ins Auge fällt, dass die Brüder Hemang und Sudhanshu Pramod Keluskar aus Mumbai hinter dem Ganzen stecken sollen. Sie haben 2023 ein Netzwerk in Thailand gegründet, um Hydroponik-Cannabis zu beschaffen und zu schmuggeln. Das ist schon eine ganz andere Hausnummer!

Die EAGLE Force, die unter der Leitung von Sandeep Shandilya arbeitet, hat bereits umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Es scheint, als ob die Brüder früher im Schmuggel von rotem Sandelholz aktiv waren und dann aufgrund der lukrativen Drogenpreise in den Drogenhandel eingestiegen sind. Die meisten Drogenmulis stammen aus den Bundesstaaten Gujarat und Telangana und sind offenbar gut organisiert. Der Fall begann mit der Festnahme von Mohsin Bahadurbhai Sodha am 7. April 2026 am Rajiv Gandhi International Airport in Hyderabad, wo er mit 13,2 kg Hydroponik-Cannabis erwischt wurde. Danach folgten weitere Festnahmen mit insgesamt 12,739 kg Cannabis. Man fragt sich echt: Wie lange hat das alles gedauert, bis es ans Licht kam?

Das Netzwerk und die Vorgehensweise

Die Ermittlungen zeigen, dass die Träger nach Thailand geflogen, in Pattaya untergebracht und dann mit Drogenluggage ausgestattet wurden. Dabei sind sie anscheinend sehr clever vorgegangen, indem sie verschiedene Ankunftsflughäfen wie Hyderabad, Mumbai, Ahmedabad, Surat und Kolkata genutzt haben, um der Entdeckung durch die Behörden zu entgehen. Es wird vermutet, dass etwa 300 Träger für den Transport von Hydroponik-Cannabis von Thailand nach Indien eingesetzt wurden. Da fragt man sich, wie viele von ihnen unbemerkt geblieben sind.

Eine interessante Wendung gibt es auch beim Anbau selbst. Das Syndikat soll Cannabis unter dem Vorwand der medizinischen und kommerziellen Nutzung in Thailand angepflanzt haben. Sie mieten Anbaukammern für bis zu 144 Pflanzen pro Zyklus, und das bis zu viermal jährlich. Das klingt nach einem gut durchdachten Plan, der aber offensichtlich nicht lange unentdeckt blieb.

Der internationale Kontext

Die Dimensionen dieses Falls sind nicht nur lokal, sondern werfen auch ein Licht auf die internationale Drogenkriminalität. Laut dem Bundeskriminalamt (BKA) ist die Bekämpfung der international organisierten Rauschgiftkriminalität eine zentrale Aufgabe, und der illegale Drogenhandel stellt eine erhebliche Gefahr für die innere Sicherheit dar. Organisierte Kriminalität profitiert enorm von den Gewinnen im Rauschgifthandel, und Tätergruppierungen begehen nicht nur Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, sondern auch Gewaltverbrechen.

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Das BKA überwacht den Handel mit klassischen Drogen wie Heroin, Kokain und Cannabis sowie synthetischen Drogen. Der Anstieg der Drogenherstellung weltweit führt zu einer höheren Verfügbarkeit in Deutschland und anderen Ländern. Das ist ein Teufelskreis, der auch hier in Pattaya seine Schatten wirft, denn die Drogen werden oft über das Internet gehandelt, was die Ermittlungsarbeit zusätzlich erschwert. Die Situation ist komplex und erfordert spezialisierte Maßnahmen, um die Täter zu fassen und das Netz der Kriminalität zu durchbrechen.

Die Ermittlungen sind noch lange nicht abgeschlossen, und wir können gespannt sein, welche weiteren Informationen ans Licht kommen. Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und die Sicherheit in der Region nicht weiter gefährdet wird.