Die tropischen Paradiese Koh Samui und Koh Phangan sind in den letzten Jahren zu regelrechten Hotspots für Immobilieninvestitionen geworden. Die ausländische Nachfrage sprudelt förmlich, und das hat nicht nur die Grundstückspreise in die Höhe getrieben, sondern auch die Anzahl neuer Projekte enorm steigen lassen. Laut Colliers Thailand sind mittlerweile 154 Wohnprojekte mit 2.860 Einheiten und einem Gesamtentwicklungswert von über 61 Milliarden Baht auf beiden Inseln verzeichnet. Das ist schon eine Ansage! Besonders auffällig ist der Trend, dass ausländische Käufer im Wohn-Leasingmarkt dominieren – das sind unglaubliche 85 bis 90 Prozent der Käufe. Und wenn man sich die Käuferstruktur genau anschaut, sind es vor allem Europäer, gefolgt von Investoren aus Russland, Israel, China, Australien, Tschechien und Frankreich, die den Markt beleben.

Die Grundstückspreise sind in den letzten zwei Jahren stark gestiegen, auch wenn sie immer noch unter den Preisen in Phuket liegen. So hat Koh Samui alleine 113 Projekte mit 2.422 Einheiten und einem geschätzten Wert von 53,2 Milliarden Baht. Besonders beliebt sind die Standorte Mae Nam, Chaweng-Bophut und Lamai, wo die meisten Resort-Villen angesiedelt sind. Mit 65 Projekten und 749 Einheiten im Wert von fast 30 Milliarden Baht sind Resort-Villen das dominierende Segment. Die Preise für Condos bewegen sich zwischen 60.000 und 80.000 Baht pro Quadratmeter – Luxusprojekte können sogar über 200.000 Baht pro Quadratmeter kosten. Das sind Zahlen, die einem die Luft anhalten können!

Wachstum und Wettbewerb

Die Konkurrenz auf dem Immobilienmarkt wird intensiver. Major Entwickler aus Bangkok, wie Supalai und Ornsirin Holding, haben angekündigt, Land auf beiden Inseln zu erwerben, um zukünftige Projekte ins Leben zu rufen. Diese Unternehmen erkennen das Potenzial, das Koh Samui und Koh Phangan bieten. Die Bedingungen sind günstig, und die Nachfrage ist hoch, was zu einer beeindruckenden Absorptionsrate führt. In der Tat haben viele der neuen Projekte, die auf ausländische Käufer abzielen, starke Wachstumsraten verzeichnet. Colliers warnt jedoch, dass der zukünftige Erfolg von Projekten mehr als nur vom allgemeinen Markttrend abhängt. Es ist wichtig, die Landtitel zu überprüfen und Standorte mit nachgewiesener Nachfrage auszuwählen.

Koh Phangan entwickelt sich ebenfalls rasant und wandelt sich von einem Touristenziel zu einem internationalen Wohn- und Investitionsmarkt. Hier gibt es 41 Wohnprojekte mit 438 Einheiten im Wert von 7,94 Milliarden Baht. Resort-Villen machen auch hier den Markt aus, mit 26 Projekten und 294 Einheiten im Wert von 6,83 Milliarden Baht. Auch hier sind über 90 Prozent der Käufer Ausländer, was die internationale Attraktivität des Marktes unterstreicht. Beliebte Gebiete sind Sri Thanu und Hin Kong, besonders für europäische Käufer und digitale Nomaden. Haad Yao, Haad Salad und Mae Haad ziehen wohlhabendere Käufer an.

Luxusimmobilien im Aufschwung

Der Luxusimmobilienmarkt auf Koh Samui erlebt einen regelrechten Boom. Ein Verkauf einer Luxus-Villa für 449 Millionen Baht (14 Millionen US-Dollar) ist nur ein Beispiel für die exorbitanten Preise, die inzwischen aufgerufen werden. Der Markt für Luxus-Immobilien ist um 63 Prozent gewachsen, angetrieben von ausländischen Investoren. Im ersten Halbjahr 2025 wurden 52 Projekte mit 597 Einheiten im Luxussegment registriert, mit einem Investitionsvolumen von 14,8 Milliarden Baht. Das ist einfach beeindruckend! Die meisten dieser Luxus-Villen befinden sich an den Stränden von Maenam, Chaweng-Bophut und Lamai. Hier zeigt sich der Trend, dass einige Projekte innerhalb weniger Monate nach ihrem Launch komplett ausverkauft sind.

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Die Erholung des Tourismus nach der Pandemie hat diesen Boom nur noch verstärkt. Koh Samui wird zunehmend als attraktive Investitionsmöglichkeit für wohlhabende Ausländer wahrgenommen. Natürlich gibt es auch Herausforderungen: Die Infrastruktur muss mit dem Wachstum Schritt halten, und die steigenden Preise könnten für die Einheimischen zum Problem werden. Aber eins ist sicher: Koh Samui und Koh Phangan haben das Potenzial, sich zu einem internationalen Immobilienmarkt zu entwickeln, der mit Phuket konkurrieren kann. Man darf gespannt sein, wie sich die Dinge hier weiterentwickeln werden.