Festnahme eines Israeli wegen illegaler Kinderbetreuung in Thailand
Heute ist der 6.07.2026 und ich sitze hier in Thailand, wo die Sonne scheint und das Leben pulsiert. Doch nicht alles hier ist so entspannt, wie es scheint. Vor kurzem gab es eine aufsehenerregende Festnahme auf der beliebten Insel Koh Pha Ngan. Ein 55-jähriger Israeli, Ziv Radomsky, wurde dort festgenommen – und das aus einem ziemlich ernsten Grund. Er betrieb ein Kinderbetreuungszentrum namens „Little Panda“, das allerdings ohne die nötige Lizenz und Arbeitserlaubnis lief. Ein typischer Fall, der zeigt, wie ernst die thailändischen Behörden solche Angelegenheiten nehmen.
Die Razzia, die am 4. Juli stattfand, wurde aufgrund eines öffentlichen Hinweises durchgeführt. Bei dieser Aktion fanden die Beamten 42 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren vor, die in dem Zentrum betreut wurden. Das ist eine ganz schöne Zahl für einen Ort, der illegal operiert! Die Eltern zahlten für einen viermonatigen Platz stolze 45.000 Baht. Das Zentrum war gut ausgestattet: Klassenräume, Lehrmaterialien, Möbel und sogar eine Spielzone im Freien. Der Betrieb war also nicht nur ein kleines Projekt, sondern schien gut organisiert zu sein.
Die Festnahmen und ihre Hintergründe
Radomsky war nicht alleine. Auch eine 25-jährige Rumänin, Meda Andreea Capilna, wurde festgenommen. Sie arbeitete als Aufsicht in der Kindertagesstätte, obwohl ihr Arbeitsvisum nur für eine andere Tätigkeit gültig war. Kein Wunder, dass die thailändischen Behörden hier sofort hellhörig wurden! Radomsky gab an, dass das Zentrum seit 2024 tätig sei und dass sie gerade dabei seien, die notwendigen Dokumente für eine Lizenz zu beantragen. Komisch, denn einen Arbeitserlaubnis hatte er nicht, und das wird in Thailand sehr ernst genommen.
Er hatte am 7. Juni 2026 mit einem Non-Immigrant O-Visum Einlass in Thailand bekommen, das bis zum 4. September gültig ist. Doch was nützt das, wenn man die Gesetze nicht beachtet? Die thailändischen Behörden haben in letzter Zeit ihre Maßnahmen gegen Ausländer, die illegal Geschäfte machen, verstärkt. Dies ist nicht der erste Fall: Ein anderer Israeli wurde kürzlich am Flughafen Koh Samui festgenommen, weil er in den Kauf von Land durch thailändische Frontleute verwickelt sein soll. Ein weiterer Fall war DJ Gal Goren, der festgenommen wurde, weil er ein Tonstudio ohne die nötigen Genehmigungen betrieb.
Strenge Vorschriften gegen illegale Beschäftigung
Die thailändischen Vorschriften sind klar: Eine Arbeitserlaubnis ist Pflicht, um legal arbeiten zu dürfen. Diese wird vom Department of Employment des Arbeitsministeriums ausgestellt. Und es wird nicht gespart bei den Konsequenzen, falls jemand ohne die nötigen Genehmigungen arbeitet. Wer ohne Arbeitserlaubnis erwischt wird, kann mit Geldstrafen von 2.000 bis 100.000 Baht bestraft werden, ganz zu schweigen von möglichen Gefängnisstrafen und sogar Abschiebungen. Und das gilt nicht nur für die Arbeitgeber, sondern auch für die Angestellten! Die thailändische Regierung hat klare Gesetze aufgestellt, um zu verhindern, dass Ausländer illegal beschäftigt werden. Es gibt sogar Listen von Berufen, die für Ausländer nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt sind.
Die Festnahmen von Radomsky und Capilna sind ein eindringlicher Hinweis darauf, wie ernst die thailändischen Behörden mit solchen Verstößen umgehen. Sie wollen sicherstellen, dass die Gesetze eingehalten werden und dass die Menschen, die hier leben und arbeiten, sich an die Regeln halten. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Fall entwickeln wird, aber eines ist sicher: Die thailändischen Behörden sind wachsam und handeln, wenn es darum geht, illegale Geschäfte zu unterbinden. Hier in Thailand zählt jede Regel, und die Einhaltung ist nicht nur ein Vorschlag, sondern eine Notwendigkeit.
