Heute ist der 8.05.2026 und ich sitze hier in Chiang Mai, während ich über einen versteckten Schatz im Pazifik nachdenke: die kleine Insel Rota. Sie liegt etwa 1.600 Meilen östlich der Philippinen und gehört zu den Marianen. Rota ist eine der Tropeninseln, die zusammen die Commonwealth der Nördlichen Marianen (CNMI) bilden – ein selbstverwaltetes U.S. Commonwealth. Das Besondere? U.S.-Bürger können ohne Pass hinreisen! Englisch wird überwiegend gesprochen, und die lokale Währung ist der US-Dollar. Das ist doch mal eine entspannte Angelegenheit, oder?

Von Saipan, der Hauptstadt der CNMI, führt ein kleiner Flug direkt zur Rota. Diese Insel hat eine Fläche von 33 Quadratmeilen und eine Küstenlinie von 38 Meilen – einfach wow! Die Bevölkerung von etwa 3.500 Menschen lebt hauptsächlich in den Dörfern Songsong und Sinapalo. Bei einem Besuch könnte man die alten Wurzeln der Chamorro-Kultur spüren, denn hier leben die Menschen schon seit über 3.000 Jahren. Rota hat eine reiche Geschichte: Von der spanischen Kolonialisierung im Jahr 1668 über die Kontrolle durch Japan während des Ersten und Zweiten Weltkriegs bis hin zur Rückkehr zur US-amerikanischen Verwaltung nach dem Krieg.

Geschichte und Kultur

Die ersten Europäer, die Rota sahen, waren 1521 unter Ferdinand Magellan, und nur drei Jahre später wurde die Insel für das spanische Empire annektiert. Interessanterweise wurde Rota 1899 an das Deutsche Kaiserreich verkauft, bevor Japan nach dem Ersten Weltkrieg die Kontrolle übernahm. Die Entwicklung der Insel blieb hinter den Nachbarn Tinian und Saipan zurück. Die Japaner, die in den 1930er Jahren dort lebten, waren hauptsächlich in der Zuckerrohrproduktion tätig, aber das Unternehmen war nicht sehr profitabel.

Während des Zweiten Weltkriegs war Rota ein strategischer Punkt. Die U.S. Navy bombardierte die Insel, um die japanische Garnison zu schwächen. Am 2. September 1945 kam die US-Marine, um die Kapitulation der Japaner entgegenzunehmen. Rota wurde anschließend Teil des Treuhandgebiets der Pazifikinseln und gehört seit 1978 zur CNMI. Heute ist Aubry M. Hocog der Bürgermeister und die Insel hat sich zu einem beliebten Ziel für Touristen entwickelt.

Tourismus und Natur

Der Tourismus auf Rota hat in den letzten Jahren zugenommen, auch wenn die Insel im Jahr 2025 nur 250.000 Besucher verzeichnete, im Vergleich zu 729.000 in Guam. Die Strände sind atemberaubend und die Meeresfrüchte, insbesondere die berühmte Kokosnusskrabbe, sind ein absolutes Muss. Wer auf der Suche nach einem einzigartigen Erlebnis ist, sollte unbedingt die natürlichen Schwimmbecken an der Küste besuchen. Es gibt zwar keine großen Resorts, aber Hotel Valentino bietet einige gemütliche Unterkünfte.

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Die Anreise kann allerdings eine Herausforderung sein. Ein Hin- und Rückflug von Los Angeles nach Saipan kann zwischen 18 und 24 Stunden in Anspruch nehmen und kostet über 2.000 Dollar. Ein direktes Fortkommen nach Rota gibt es nicht – keine Brücken oder Fähren verbinden die Insel mit Saipan. Aber das macht Rota umso exklusiver!

Die kulturellen und historischen Stätten sind ebenfalls faszinierend. Von alten japanischen Befestigungen über die Tonga- und Chugai-Höhlen mit ihren Petroglyphen gibt es viel zu entdecken. Und während man durch die kleinen Dörfer schlendert, spürt man die Herzlichkeit der Einheimischen – nicht umsonst gilt Rota als eine der freundlichsten Inseln der Welt. Wenn das nicht nach einer Reise wert klingt, dann weiß ich auch nicht!

Rota ist ein Ort, an dem Geschichte, Kultur und atemberaubende Natur aufeinandertreffen. Für all jene, die dem Trubel der großen Touristenorte entfliehen wollen, könnte Rota die perfekte Wahl sein. Die Insel hat ihren ganz eigenen Charme und lässt einen das Gefühl bekommen, in einer anderen Zeit zu sein, weit weg vom hektischen Alltag.

Für weitere Informationen über Rota, die Geschichte und die kulturellen Highlights, schaut euch unbedingt die Quelle von AOL Lifestyle an. Und wenn ihr mehr über die historischen Aspekte erfahren möchtet, ist die Wikipedia-Seite über Rota, die ihr hier findet, ebenfalls einen Blick wert.