Heute, am 7. Mai 2026, gibt es in Chiang Mai einige Baustellen, über die es sich zu sprechen lohnt. Besonders auf der Highway 121, der als Kanalstraße in die Stadt führt, sorgt eine plötzliche Verengung der Fahrbahn für Aufregung. In der Nähe des NACC Chiang Mai Büros in Don Kaew, Mae Rim, haben Straßenarbeiten begonnen, die die zwei Fahrspuren auf eine verengt haben. Eine Standortinspektion hat ergeben, dass die zentrale Mittelinsel in die rechte Spur in einer dreieckigen Form erweitert wurde. Das sieht zwar modern aus, aber die Bauarbeiten sind noch unvollständig und das sorgt für Verwirrung bei den Fahrern.
Vor allem nach einer Kurve wird die Gefahr eines Auffahrunfalls deutlich. Fahrer, die die Strecke nicht gut kennen, bremsen oft scharf, wenn sie auf die Engstelle stoßen. Das ist nicht nur gefährlich, sondern wirft auch Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit auf. Am Standort gibt es zwar Beschilderungen, die die Arbeiten als Teil des Highway 121 Effizienzverbesserungsprojekts (Abschnitt Don Kaew–Ton Payom) kennzeichnen, jedoch bleibt die Frage, ob diese ausreichend sind, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Die Bauarbeiten, die sich über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten erstrecken und mit 47,48 Millionen Baht veranschlagt sind, haben das Ziel, die Straße von vier auf sechs Fahrspuren in beide Richtungen zu verbreitern. Es ist allerdings zu beachten, dass die Arbeiten vorübergehend ausgesetzt wurden, bis die Genehmigung des Royal Irrigation Department vorliegt, wie Sittharit Preedanon, der Direktor des Chiang Mai Highway District 2, erklärte.
Die Herausforderungen der Verkehrssicherheit
Verkehrssicherheit ist ein Thema, das nicht nur hier in Thailand, sondern auch in vielen anderen Ländern dringend angegangen werden muss. Man denkt dabei schnell an Deutschland, wo das Ziel der Verbesserung der Verkehrssicherheit durch die Initiative „Vision Zero“ verfolgt wird. Das Verkehrssicherheitsprogramm 2021-2030 setzt auf eine umfassende Berücksichtigung aller Faktoren: Menschen, Fahrzeuge und die gesamte Verkehrsinfrastruktur. Dieses Konzept könnte auch für Thailand von Bedeutung sein.
Im Rahmen dieses Programms wird darauf geachtet, dass die Verkehrssicherheit in allen Phasen eines Straßenprojekts berücksichtigt wird, von der Planung bis zum Betrieb. Die Einführung technischer Regelwerke soll dazu beitragen, eine einheitliche und sichere Gestaltung von Straßen zu gewährleisten. Das Bundesverkehrsministerium (BMV) hat entsprechende Verfahren des Infrastruktursicherheitsmanagements etabliert, die auch als Vorbild für andere Länder dienen können. In der Tat haben viele EU-Mitgliedstaaten bereits ähnliche Regelwerke übernommen.
Eine der größten Herausforderungen besteht darin, potenzielle Unfallgefahren zu identifizieren, bevor sie zu richtigen Unfallschwerpunkten werden. Diese proaktive Herangehensweise könnte helfen, die dunklen Wolken der Unsicherheit zu vertreiben, die über Baustellen wie der auf der Highway 121 hängen. Es bleibt abzuwarten, wie die Situation sich entwickelt und ob die geplanten Maßnahmen tatsächlich zu einer spürbaren Verbesserung der Verkehrssicherheit in Chiang Mai führen werden. Schließlich ist es das Ziel aller Beteiligten, die Straße sicherer und angenehmer zu gestalten.