In Bangkok, wo das Leben pulsiert und die Straßen nie stillstehen, tut sich etwas Spannendes im Bereich der flexiblen Büros. Su Anne Mi, die Managing Director von Industrious APAC und Co-Founder von The Great Room, hat das Motto ausgegeben, dass Arbeit menschlich sein sollte. Ein Ansatz, der gerade in der heutigen Zeit von enormer Bedeutung ist. Seit 2018 operiert The Great Room in Thailand, und nun vollzieht das Unternehmen den Wechsel zur Marke Industrious. Dieser Schritt soll die Möglichkeiten für Mitglieder und Partner in der Region erheblich erweitern. Die Standorte im Gaysorn Tower und in Park Silom bleiben bestehen und bieten Zugang zu einem globalen Netzwerk, was für viele Unternehmen von unschätzbarem Wert sein kann. Der Ausbau des Angebots ist nicht nur eine lokale Angelegenheit; Industrious plant, in den nächsten 12 Monaten in der APAC-Region um über 50% zu wachsen, einschließlich der Eröffnung von drei neuen Standorten in Singapur bis 2026. Das ist doch mal ein ambitioniertes Ziel, oder?

Industrious hat sich seit seiner Gründung 2012 zu einem führenden Unternehmen im Bereich Arbeitsplatzgestaltung entwickelt und betreibt mittlerweile mehr als 250 flexible Arbeitsräume in über 80 Städten. Im Jahr 2025 wurde das Unternehmen dann von der CBRE Group, Inc. übernommen. Die gesamte Branche für flexible Büros hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt – ein Trend, der nicht nur durch technologische Fortschritte, sondern auch durch sich verändernde Erwartungen der Belegschaft und wirtschaftliche Unsicherheiten vorangetrieben wird. Die Pandemie hat die Anforderungen an die Arbeitsplatzflexibilität nachhaltig verändert. Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie flexible Bürolösungen benötigen, um sich an die fluctuierenden Mitarbeiterzahlen anzupassen.

Flexibilität als Schlüssel

Der flexible Büromarkt ist ein faszinierendes Phänomen, das die Landschaft der gewerblichen Immobilien weltweit revolutioniert hat. In den USA gibt es mittlerweile über 6.000 flexible Bürostandorte, was etwa 2,2% des gesamten Bürobestands ausmacht. In Singapur sieht die Lage noch rosiger aus: Hier liegt die Durchdringungsrate bei fast 4%! Hongkong hingegen cateriert vor allem internationale Unternehmen, die bereit sind, für erstklassige flexible Büroflächen 20 bis 40% mehr als für traditionelle Büros zu zahlen.

Das Besondere an diesen flexiblen Büroflächen ist nicht nur die Möglichkeit, kurzfristig zu mieten, sondern auch die Anpassungsfähigkeit der Räume. Anbieter wie WeWork und nun auch Industrious bieten eine Vielzahl an Lösungen, von dedizierten Schreibtischen bis hin zu privaten Büros. Man könnte fast sagen, dass die Zukunft der Arbeit in diesen flexiblen Konzepten liegt. Die Integration von Technologie spielt dabei eine zentrale Rolle. Smart Building-Integration und mobile Anwendungen verbessern die Nutzererfahrung und die Effizienz der Abläufe. Wer hätte gedacht, dass ein Büro nicht nur ein Raum, sondern ein Erlebnis sein kann?

Globale Trends und lokale Auswirkungen

Der globale Markt für flexible Büros wurde 2025 auf stolze 45,24 Milliarden USD geschätzt und soll bis 2034 auf 194,75 Milliarden USD wachsen – das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 17,95%! In Nordamerika allein wird der Markt bis 2032 voraussichtlich 31,75 Milliarden USD erreichen. Die Nachfrage nach hybriden Arbeitsmodellen und Co-Working-Spaces ist enorm, und Unternehmen wie IBM, Facebook und Microsoft haben bereits in flexible Büros investiert, um sich an die neuen Arbeitsdynamiken anzupassen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Zudem zeigt sich, dass immer mehr kleine Unternehmen und Freelancer flexible Arbeitsräume nutzen. Die Pandemie hat in dieser Hinsicht einen Schub gegeben – Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, um Kosten zu sparen und gleichzeitig eine produktive Arbeitsumgebung zu schaffen. Flexible Büroflächen bieten die perfekte Lösung: Sie können je nach Mitarbeiteranzahl leicht angepasst werden, was die betriebliche Effizienz erhöht. Aber auch hier gibt es Herausforderungen, wie das Risiko von Diebstahl oder den Missbrauch vertraulicher Informationen in Co-Working-Spaces. Das ist ein Aspekt, der nicht vernachlässigt werden sollte.

Insgesamt bietet der Schritt von The Great Room zu Industrious einen spannenden Ausblick auf die Zukunft des Arbeitens in Thailand und darüber hinaus. Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Markt weiterentwickeln wird und welche neuen Möglichkeiten sich für Unternehmen und Arbeitnehmer ergeben. Eines ist sicher: Flexibilität ist der Schlüssel, und die Zukunft der Arbeit ist bereits hier.