Heute ist der 16.06.2026. Reisen ist in aller Munde, und das ganz besonders in der Region Südostasien. Während Thailand lange Zeit als das bevorzugte Ziel für Touristen galt, hat Vietnam in den letzten Jahren mächtig aufgeholt. Tatsächlich übertrumpfte Vietnam im Jahr 2025 Thailand und zog mehr chinesische Touristen an – 5,3 Millionen im Vergleich zu 4,5 Millionen in Thailand. Ein echter Paradigmenwechsel, wenn man bedenkt, dass die thailändischen Strände einst die unangefochtenen Favoriten waren!

Die Zahlen sprechen für sich: Vietnam verzeichnete im Jahr 2025 über 21 Millionen Besucher, was einem beeindruckenden Anstieg von 20 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Und der vietnamesische Staat plant, im Jahr 2026 unglaubliche 1,1 Quadrillionen vietnamesische Dong (das sind etwa 41 Milliarden US-Dollar) aus dem Tourismus zu generieren. Deputy Prime Minister Mai Van Chinh hat betont, dass die kulturelle Vielfalt und die günstige Lage des Landes Schlüssel zum Erfolg sind. Und seien wir ehrlich – wer könnte den Reizen von Hanoi oder den Stränden von Phu Quoc widerstehen?

Wachstum und Investitionen

Die vietnamesische Regierung hat bereits über 830 Millionen US-Dollar in den neuen Flughafen in Phu Quoc investiert, zusammen mit großen internationalen Partnern wie Sun Group und Changi Airport Group. Diese Infrastrukturprojekte sollen nicht nur den Tourismus fördern, sondern auch den wirtschaftlichen Aufschwung im Land ankurbeln. Spannenderweise plant Vietnam, bis 2030 insgesamt 30 Flughäfen in Betrieb zu nehmen, mit weiteren Ausbauplänen bis 2050. So wird der Tourismus weiterhin boomenden Zuwachs erleben.

Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass Vietnam in der medizinischen Tourismusbranche Fuß fassen möchte. Prognosen sagen ein Wachstum von 700 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 auf nahezu 4 Milliarden US-Dollar bis 2033 voraus. Und auch Konferenzreisen erleben einen Aufschwung – von 7,8 Milliarden US-Dollar auf 10,3 Milliarden US-Dollar bis 2031. Genial, oder? Die Regierung hat auch die Visabestimmungen gelockert: Bürger aus 39 Ländern können jetzt ohne Visum einreisen. Das macht den Zugang zu diesem aufregenden Land um einiges einfacher.

Diversität und Herausforderungen

Vietnam lernt aus den Herausforderungen, die Thailand in der Vergangenheit hatte. Über-Tourismus ist ein großes Thema, und das Land setzt auf nachhaltige Praktiken, um die Wiederbesuche zu sichern und die Servicequalität zu verbessern. Auch die Reisenden selbst diversifizieren sich – neben den traditionellen Märkten wie China und Südkorea kommen immer mehr Touristen aus den Philippinen und Indien. Das ist eine spannende Entwicklung!

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Doch auch in Vietnam gibt es Herausforderungen. Der Tourismussektor kämpft mit einem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften. Jährlich werden 40.000 neue Mitarbeiter benötigt, aber es stehen nur 20.000 zur Verfügung. Zudem ist der aktuelle Arbeitsmarkt nicht optimal auf die Bedürfnisse der Branche eingestellt, insbesondere was Fremdsprachenkenntnisse betrifft. Die Regierung hat erkannt, dass die Tourismusgesetzgebung von 2017 überholt ist und plant, diese zu reformieren, um die Branche weiter zu unterstützen.

Die Zukunft des vietnamesischen Tourismus sieht jedoch vielversprechend aus. Die Pläne, bis 2030 35 Millionen internationale Besucher willkommen zu heißen und den Beitrag des Tourismus zum BIP auf 13-14 % zu erhöhen, erscheinen durchaus realistisch. Außerdem wird ein Anstieg des Tourismussektors von 25,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf 79,6 Milliarden US-Dollar bis 2035 prognostiziert. Das ist eine Menge Geld und vor allem eine Menge Möglichkeiten!

Vietnam wird auch weiterhin in den Fokus der Reisenden rücken, und wir hier in Thailand müssen aufpassen, nicht ins Hintertreffen zu geraten. Vielleicht ist es an der Zeit, selbst einen Blick über den eigenen Tellerrand zu wagen? Wer weiß, welche Schätze Vietnam noch bereithält – das nächste Abenteuer wartet bestimmt nicht weit!