Heute ist der 24.06.2026 und ich sitze hier in Thailand, umgeben von der Schönheit tropischer Landschaften und dem Duft von Street Food. Doch während ich hier die Sonne genieße, schwebt ein Gedanke über dem Land: Die Konkurrenz schläft nicht! Immer mehr Reisende ziehen Vietnam als Reiseziel in Betracht. Laut Schätzungen wird Thailand im Jahr 2025 etwa 32,9 Millionen internationale Touristen anziehen, was es zum acht meistbesuchten Land weltweit macht. Aber die steigenden Kosten und die Überfüllung in Thailand führen dazu, dass viele Touristen lieber nach Vietnam reisen. Sao Beach, an der südlichen Spitze von Phú Quốc Island, ist ein Paradebeispiel für die Attraktivität des Nachbarlandes. Diese Perle mit ihrem weißen Sand und dem glasklaren Wasser erstreckt sich über vier Meilen und bietet fantastische Schnorchelmöglichkeiten.

Um zu Sao Beach zu gelangen, müssen Reisende erst nach Ho-Chi-Minh-Stadt oder Hanoi fliegen und dann einen Inlandsflug nach Phú Quốc International Airport nehmen. Die letzten Kilometer geht es mit dem Taxi weiter, und schon bald kann man die sanften Wellen und das Rauschen der Palmen genießen. Hier kann man auf Sonnenliegen entspannen oder in einem der Strandrestaurants speisen – allerdings sind die Liegen und Schirme kostenpflichtig, es sei denn, man hat sie im Hotel gebucht. Die besten Monate für einen Besuch sind zwischen November und März, wenn die Trockenzeit ihre ganze Pracht entfaltet und die Touristenzahlen in die Höhe schnellen.

Wasserabenteuer und weniger Menschenmassen

Sao Beach ist nicht nur für sein fabelhaftes Ambiente bekannt, sondern auch für die Vielzahl an Aktivitäten. Von Wassersportarten wie Jet-Ski und Kitesurfen bis hin zu entspannenden Kajaktouren – hier kommt jeder auf seine Kosten. Schnorcheln kann man, um die bunten Korallenriffe und rund 150 Fischarten zu bewundern. Und das Beste? Die Ausrüstung kann direkt vor Ort ausgeliehen werden. Die Wochentage sind in der Regel weniger überlaufen als Wochenenden und Feiertage, und früh morgens ist es besonders ruhig – ideal, um die ersten Sonnenstrahlen und die sanfte Brise zu genießen.

Im Vergleich dazu sieht die Lage in Thailand zwar immer noch gut aus, doch die Konkurrenz wächst. Vietnam, das 2025 bereits 21,2 Millionen Besucher verzeichnete, bietet einen weniger überfüllten und günstigeren Urlaub, was es besonders für Budgetreisende attraktiv macht. Während Thailand in der Vergangenheit für seine natürliche Schönheit, Kultur und Infrastruktur geschätzt wurde, hat es in den Bereichen Sicherheit und Kostenwettbewerbsfähigkeit an Boden verloren. Thailand belegt im Travel & Tourism Development Index für 2024 den 47. Platz, während Vietnam auf Platz 59 rangiert. Vietnam hat jedoch auch seine Herausforderungen. Ein boomender Tourismusmarkt könnte in eine „Quantitätsfalle“ geraten, wenn der Fokus nicht auf wertschöpfendem Wachstum gelegt wird.

Die Zukunft des Reisens in Thailand und Vietnam

Die beiden Länder verfolgen unterschiedliche Strategien. Thailand setzt auf Qualität und versucht, hochpreisige Touristen durch Initiativen wie das Destination Thailand Visa zu gewinnen. Vietnam hingegen versucht, sich über eine doppelte Visapolitik und eine digitale Revolution im Tourismussektor neu zu positionieren. Dabei wird auch ein ESG-Rahmenwerk (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) in Betracht gezogen, um die Attraktivität des Landes zu verbessern. Trotz der Herausforderungen, denen beide Länder gegenüberstehen, bleibt die Anziehungskraft beider Destinationen ungebrochen. Thailand hat zwar die Vorteile einer vielfältigen Produktpalette und einer gut ausgebauten Verkehrsinfrastruktur, aber Vietnam überzeugt durch niedrigere Lebenshaltungskosten und politische Stabilität, was zu einer hohen Wiederbesuchsrate führt.

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Die Diskussion über die Zukunft des Reisens in dieser Region ist spannend. Was wird die nächste große Entwicklung sein? Werden Touristen weiterhin die Schätze Thailands suchen oder entdecken sie lieber die weniger bekannten Strände Vietnams? Irgendwie bleibt die Frage, wo man besser aufgehoben ist – und vielleicht ist das ja auch das Schöne: Es gibt so viele Facetten zu entdecken, egal wo man sich entscheidet.