Heute ist der 10.05.2026 und der Sommer steht vor der Tür. Die Temperaturen steigen, die Luftfeuchtigkeit nimmt zu – und die Reiseträume sprießen wie die Blumen nach dem Regen. Trotz der steigenden Flugpreise und der schrumpfenden Flugrouten weltweit scheinen die Reisegelüste der Menschen ungebrochen. In der aktuellen Sommerausgabe eines Reisejournals werden spannende Geschichten und inspirierende Ideen für zukünftige Reisen präsentiert. Besonders hervorzuheben sind die Reiseziele wie Hainan, ein „no-holds-barred“ Ferienparadies, die Pontischen Berge und das Ayder Plateau in der Türkei, wo Peter Neville-Hadley nostalgisch seine Jugendreisen von vor fünf Jahrzehnten Revue passieren lässt. Ganz besonders interessiert uns hier in Thailand natürlich das Ziel Songkhla, wo Oliver Raw die Entwicklung der Stadt hin zu einem kreativen Zentrum beschreibt. Und auch Rajasthan in Indien, wo Gavin Yeung alte Kunsthandwerke und die Bedeutung von Gastfreundschaft erkundet, hat seine Reize. Wer mehr über die Herausforderungen und Chancen in der Reisebranche erfahren möchte, sollte das Gespräch mit Jetour-Vorsitzendem Ronnie Ho Pak-ting nicht verpassen. Auch Anchalika Kijkanakorn, Hotelierin, gibt interessante Einblicke in die Themen Nachhaltigkeit und den Trend zu Solo-Reisen. Ein Highlight, das man nicht verpassen sollte, ist der Auftritt des amerikanischen Violinisten und Singer-Songwriters Charles Yang am 17. Mai in Hongkong. Das Gespräch mit Managing Editor David Ho über Yangs genreübergreifende Musik wird sicher viele inspirieren.
Gerade für uns hier in Thailand hat die Entwicklung von Songkhla eine besondere Bedeutung. Die Stadt verwandelt sich immer mehr in ein Zentrum für Kreativität und Innovation. Das zieht nicht nur lokale Talente an, sondern auch internationale Besucher. Das macht die Stadt zu einem spannenden Ort, um Kunst und Kultur hautnah zu erleben. Apropos Kultur: Ein amerikanischer Präsident wird voraussichtlich bald China besuchen. Die Auswirkungen solcher Besuche auf den Tourismussektor sind vielfältig und oft unvorhersehbar.
Nachhaltigkeit im Fokus
In Zeiten von Klimawandel und Umweltbewusstsein gewinnen nachhaltige Reiseoptionen immer mehr an Bedeutung. Eine aktuelle Untersuchung zeigt jedoch, dass es keinen klaren Zusammenhang zwischen Reiseausgaben und Nachhaltigkeitsmerkmalen gibt. Interessanterweise machen nachhaltige Merkmale nur einen kleinen Teil der Gesamtausgaben aus. Das bedeutet, dass nachhaltiges Reisen sowohl günstig als auch teuer sein kann – es hängt alles von der Auswahl der Reisebausteine ab! Reisende, die großen Wert auf Nachhaltigkeit legen, geben oft weniger aus, was auf die Struktur ihrer Reisen zurückzuführen ist. Sie wählen möglicherweise kürzere Distanzen oder günstigere Unterkünfte und Verkehrsmittel. Es gibt eine Vielzahl von Entscheidungsmöglichkeiten, und die Budgetspanne reicht von schmal bis prall gefüllt. Nachhaltiges Reisen ist also nicht per se teurer oder günstiger, sondern vielmehr eine Frage der persönlichen Präferenzen und Möglichkeiten.
So ist es auch in Thailand: Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, nachhaltig zu reisen, ohne dabei das Budget zu sprengen. Von ökologischen Unterkünften bis hin zu lokalen Transportmitteln – die Auswahl ist riesig. In Städten wie Songkhla oder Chiang Mai kann man das authentische Leben der Einheimischen erleben und gleichzeitig umweltbewusst handeln. Die lokale Küche, die frischen Zutaten und die herzliche Gastfreundschaft machen das Reisen hier zu einem besonderen Erlebnis. Wer also plant, die Sommerhitze in Thailand zu genießen, sollte unbedingt auch einen Blick auf nachhaltige Optionen werfen!