In Thailand steht die Bevölkerung vor einer herausfordernden Wetterlage, da das Thailändische Meteorologische Amt vor sommerlichen Unwettern warnt. Besonders betroffen sind die nördlichen und nordöstlichen Provinzen, wo Gewitter, starke Winde, Hagel und mögliche Blitzeinschläge prognostiziert werden. Die Wetterbedingungen sind instabil, was auf ein Hochdrucksystem oder eine Kaltluftmasse aus China zurückzuführen ist. Im Süden, insbesondere auf Phuket, sind vereinzelte Gewitter zu erwarten, die durch südliche und südöstliche Winde verursacht werden. Die Sturmwahrscheinlichkeit in Phuket liegt bei 40%, während die höchste Sturmabdeckung im Nordosten mit 60% in den Provinzen Loei, Nong Khai, Bueng Kan, Udon Thani, Khon Kaen, Nakhon Ratchasima und Ubon Ratchathani registriert wird.
Die Temperaturen im Nordosten schwanken nachts zwischen 22 und 25°C und erreichen tagsüber bis zu 37°C. In den nördlichen und östlichen Regionen liegt die Sturmwahrscheinlichkeit bei 30% bzw. 20% in der Zentralregion. Für den westlichen Süden, einschließlich Phuket, Phang Nga und Krabi, wird Gewitter in 40% des Gebiets erwartet, mit Temperaturen von 24-26°C bis 35-36°C. Die Wellenhöhe beträgt unter 1 Meter, kann jedoch bei Gewitterschauern über 1 Meter steigen. Die Bevölkerung wird dringend gewarnt, sich von offenen Bereichen, großen Bäumen, instabilen Bauwerken und Werbetafeln fernzuhalten. Landwirte sollten Obstbäume und Nutztiere sichern, um mögliche Schäden zu vermeiden.
Vorhersagen und Empfehlungen
Zusätzlich zu den vorherrschenden Bedingungen warnt das Thailändische Meteorologische Amt für den 6. März 2026 vor Gewittern und starken Windböen in 43 Provinzen. Hierbei könnte rund 20% der jeweiligen Regionen betroffen sein. Die Bevölkerung ist aufgefordert, unsichere Strukturen zu meiden und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, da die Gefahren durch Blitzschlag und instabile Baukonstruktionen zunehmen. Die Kaltluft aus China trifft auf die heiße Luft Thailands, was zu einem Anstieg der Unwetteraktivität führt. Feuchte Luft strömt aus dem Südchinesischen Meer und dem Golf von Thailand nach Nordthailand und verstärkt die Unwetterlage.
Die Wettervorhersagen zeigen, dass im Norden Provinzen wie Mae Hong Son, Chiang Mai, Lamphun, Sukhothai, Tak, Kamphaeng Phet und Phetchabun von den Gewittern betroffen sind. Im Nordosten sind Loei, Chaiyaphum, Nakhon Ratchasima, Buriram, Surin, Sisaket und Ubon Ratchathani betroffen. Auch in der Zentralebene, einschließlich Nakhon Sawan und Kanchanaburi, wird mit Gewitter gerechnet. In Bangkok wird eine 20-prozentige Wahrscheinlichkeit für Gewitter mit starken Windböen angegeben, wobei die Temperaturen zwischen 23 und 26 Grad Celsius in der Nacht und bis zu 35 Grad am Tag variieren.
Gefahren durch Starkregen und Überschwemmungen
Zusätzlich zu den aktuellen Wetterwarnungen berichtet die Wetterbehörde von schweren Regenfällen und Überschwemmungsgefahr in 28 Provinzen. Ein Tiefdruckgebiet, das über Südvietnam nach Thailand zieht, wird durch den Südwestmonsun verstärkt. Heftige Regenfälle sind in Tiefland- und Bergregionen zu erwarten, und es wird vor Sturzfluten, Abfluss und Erdrutschen gewarnt. Besonders betroffen sind die zentralen Regionen, einschließlich Bangkok, wo die Überschwemmungsgefahr hoch ist.
Die Bevölkerung wird gebeten, bis zur ersten Novemberwoche wachsam zu bleiben, während das Tiefdruckgebiet in Richtung Golf von Thailand und Andamanensee zieht. In vielen Regionen gilt es, die Wetterberichte zu verfolgen, da die Wetterbedingungen auch Verkehrsbehinderungen, Zugverspätungen und Störungen im Tourismus verursachen können. Reisenden wird geraten, sich über mögliche Verspätungen zu informieren und den Ratschlägen der lokalen Behörden Folge zu leisten.