Thailand bereitet sich auf die Asean Championship 2026 vor
Heute ist der 15.07.2026 und während die Sonne über Phuket aufgeht, bereitet sich die thailändische Fußballnationalmannschaft auf eine aufregende Zeit vor. Der zehn Tage andauernde Trainingscamp, der am 15. Juli begann, ist der Auftakt zur Teilnahme am Asean Championship, dem Hyundai Cup 2026. Die ersten Spiele starten am 25. Juli, wenn Thailand gegen Laos antreten wird – ein Duell, das für die Mannschaft von großer Bedeutung ist. Schließlich streben die Spieler, angeführt von Trainer Anthony Hudson, ihren achten Titel an.
Hudson, der im Oktober 2025 Masatada Ishii ablöste, zeigt sich mit dem aktuellen Kader zufrieden. Zu den bemerkenswerten Spielern zählen Sarach Yooyen, Manuel Tom Bihr, Teerasak Poeiphimai und Pansa Hemviboon. Mit einer soliden Vorbereitung und einem klaren Ziel vor Augen – die letzte Finalniederlage gegen Vietnam im Jahr 2024 vergessen zu machen – hat die Mannschaft die Motivation, die Fans stolz zu machen.
Die Herausforderung des Turniers
Doch die Konkurrenz ist hart. Vietnam gilt als Favorit, nicht ohne Grund: Die Mannschaft hat ihre Liga für drei Wochen gestoppt, um sich intensiv auf die bevorstehenden Spiele vorzubereiten. In der Gruppenphase trifft Thailand auf Laos, Malaysia, Myanmar und die Philippinen. Ein Blick auf die anderen Teams zeigt, dass Malaysia, unter der Leitung von Trainer Peter Cklamovski, und die Philippinen, trainiert von Carles Cuadrat, ebenfalls starke Gegner sind. Malaysia kann auf eine einzige Titelgewinne im Jahr 2010 zurückblicken, während die Philippinen in der Vergangenheit regelmäßig die Halbfinals erreichten – zuletzt 2024.
Myanmar, das zuletzt 2016 das Halbfinale erreichte, ist ebenfalls hungrig nach Erfolg. Sie kämpfen darum, nach einem Jahrzehnt wieder die K.o.-Runde zu erreichen. Laos hat an 15 ASEAN Championships teilgenommen, konnte jedoch seit 2004 keinen Sieg mehr einfahren und strebt nun endlich ihren ersten Triumph an.
Veränderungen im Verband
Inmitten dieser spannenden Vorbereitungen gab es auch Veränderungen auf der organisatorischen Seite. Der Fußballverband von Thailand (FAT) hat Adisak Phancharoenworakul in das Exekutivkomitee berufen und damit Tanawat Nitikanchana ersetzt. FAT-Präsidentin Nualphan Lamsam betonte in einer Online-Sitzung die Notwendigkeit der Stabilität innerhalb des Verbandes. Phancharoenworakul ist zudem Vorsitzender des thailändischen Vereins Ayutthaya United und bringt somit auch Erfahrung aus der Vereinsführung mit.
Die thailändische Mannschaft hat eine stolze Geschichte im ASEAN-Fußball. Sie haben den Titel bereits sieben Mal gewonnen, unter anderem in den Jahren 1996, 2000, 2002, 2014, 2016, 2020 und 2022. Ein weiterer Titel wäre für die Fans und die Spieler ein großartiges Highlight. Die letzten Jahre waren durch Höhen und Tiefen geprägt, doch die Rückkehr zu alten Erfolgen steht jetzt im Fokus.
Blick in die Zukunft
Mit einem klaren Ziel vor Augen und einem starken Team im Rücken, beginnt die Vorfreude auf das Turnier. Die Herausforderungen sind groß, aber auch die Chancen. Thailand wird alles daran setzen, um den Fans wieder Grund zur Freude zu geben und sich als einer der besten Fußballnationen in der Region zu beweisen. Mit einem frischen Wind im Trainerteam und einer entschlossenen Mannschaft können wir gespannt sein, was die kommenden Wochen bringen wird.
