Heute ist der 5.05.2026 und ich sitze hier in Phuket, wo die Sonne unermüdlich vom Himmel strahlt und die Luft nach Salzwasser und gebratenen Nudeln duftet. Es gibt Neuigkeiten, die die Expat-Community und Immobilieninteressierte gleichermaßen in Aufregung versetzen: Samuel Leeds, ein britischer Immobilienmillionär, hat eine Villa in Thailand erworben. Für satte £1,3 Millionen hat er sich ein schickes vier Schlafzimmer-Duplex im Sedara-Projekt in Phuket gesichert, ganz in der Nähe der atemberaubenden Strände und des pulsierenden Lebens. Leeds glaubt, dass dieser Kauf ihm und seiner Frau ermöglicht, auf ihr weltweites Einkommen null Steuern zu zahlen – ein verlockendes Angebot durch das Wealthy Global Citizen-Visum.

Doch wie sich herausstellt, ist nicht alles so einfach, wie es scheint. Die Community Notes von Twitter haben seinen Anspruch als Falschinformation markiert und auf neue Steuerregelungen hingewiesen, die ab 2024 in Kraft treten. Diese neuen Bestimmungen besagen, dass Thailand ausländisches Einkommen besteuern wird, wenn es in das Land gebracht wird. Verwirrung ist programmiert, denn die Regelung gilt nur für Standard-Thailänder mit Wohnsitz, nicht jedoch für Inhaber des Wealthy Global Citizen-Visums.

Steuerliche Klarheit für Wohlhabende

Leeds hat sich nicht beirren lassen und verweist auf das königliche Dekret Nr. 743, das Inhabern des Wealthy Global Citizen-Visums die Steuerfreiheit für ausländisches Einkommen sichert. Siam Legal, eine angesehene Anwaltskanzlei in Thailand, hat diese Ausnahme ebenfalls bestätigt. Diese Visa-Kategorie ist eine der vier im Rahmen des Long Term Resident-Programms, das darauf abzielt, wohlhabende Individuen nach Thailand zu locken. Momentan halten weniger als 8.000 Menschen dieses Visum, welches ein Vermögen von über 1 Million Dollar und eine Mindestinvestition in Thailand erfordert. Eine Erneuerung ist alle zehn Jahre möglich, und die Vorteile sind verlockend: Mehrfache Wiedereinreisegenehmigungen und ein schnellerer Durchgang bei der Einreise! Das klingt ja fast zu gut, um wahr zu sein, oder?

Die steuerlichen Änderungen, die am 1. Januar 2024 wirksam werden, betreffen jedoch nicht nur die wohlhabenden Global Citizens. Laut einer neuen Anweisung des thailändischen Finanzministeriums müssen Steueransässige, die ausländische Einkünfte erzielen, diese versteuern, sobald sie nach Thailand überwiesen werden. Die Bedingungen sind klar: Wer mehr als 180 Tage im Jahr in Thailand verbringt, wird als Steuerresident betrachtet. Vor dieser Regelung wurde ausländisches Einkommen nur besteuert, wenn es im gleichen Steuerjahr erwirtschaftet und überwiesen wurde. Jetzt wird das ganze Spiel etwas komplizierter, und die Unsicherheit ist groß.

Immobilienbesitz und rechtliche Rahmenbedingungen

Ein weiteres Thema, das in den Kommentaren zu Leeds‘ Post aufkam, ist die rechtliche Lage des Immobilienbesitzes für Ausländer in Thailand. Viele glauben, dass es für Ausländer unmöglich ist, Eigentum in Form von freiem Land zu erwerben. Das ist nicht ganz korrekt! Ausländer dürfen zwar kein freies Land besitzen, aber sie können freie Eigentumswohnungen gemäß dem thailändischen Wohnungsgesetz erwerben, solange der Anteil ausländischer Eigentümer 49% eines Wohnprojekts nicht überschreitet. Leeds hat genau das gemacht – seine neue Wohnung ist also legal und ganz im Rahmen der thailändischen Gesetze.

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Leeds rechnet mit einem netten Nebeneinkommen: Über £100,000 pro Jahr erwartet er aus der Vermietung seiner Immobilie, wenn sie nicht von seiner Familie genutzt wird. Das ist natürlich ein weiterer Anreiz, sich in Thailand niederzulassen und hier zu investieren, während die Weltwirtschaft sich ständig wandelt. Sein Post hat bereits über 1,5 Millionen Aufrufe generiert und eine Diskussion über finanzielle Bildung und Steueroptimierung angestoßen. Man könnte sagen, dass Leeds nicht nur ein Immobilieninvestor ist, sondern auch ein Botschafter für steuerliche Möglichkeiten hier in Thailand.

In einer Zeit, in der viele Menschen nach besseren Wohn- und Lebensbedingungen suchen, ist Thailand aufgrund seines Klimas, der Kultur und der Lebensqualität ein beliebtes Ziel. Aber wie immer gilt: Wer sich hier niederlassen möchte, sollte sich gut informieren – über Steuern, Gesetzeslagen und die besten Wohnmöglichkeiten. Denn am Ende des Tages will man ja nicht nur am Strand liegen, sondern auch gut leben können.