Instabile Wetterlage in Phuket: Dringende Warnungen vor Überschwemmungen
Heute, am 1. Juli 2026, hat die Provinz Phuket mit einer instabilen Wetterlage zu kämpfen. Wer hier lebt, weiß, dass das tropische Klima seine Launen hat, aber die aktuelle Situation übertrifft alles. Um 9 Uhr wurde ein kontinuierlicher, starker bis sehr starker Regen gemeldet, der die Straßen in ein ungemütliches Meer verwandelt. Die Phuket City Municipality hat bereits eine dringende Warnung vor Flash Floods herausgegeben. Das klingt dramatisch, ist es auch! Die Behörden bitten die Anwohner, ihre persönlichen Dinge in höhere Lagen zu bringen und sich auf mögliche Überschwemmungen sowie Waldabflüsse vorzubereiten.
Der Wasserstand im Bang Yai Kanal, dem Hauptentwässerungsweg von Phuket City, hat mittlerweile die kritische Marke von über 3 Metern erreicht. Das ist kein gutes Zeichen. Sollte der Regen anhalten, könnte dieser Kanal überlaufen und das Wasser in die Wohngebiete und kommerziellen Bereiche drücken. Und das wäre nicht nur unangenehm – es könnte auch gefährlich werden. Die Behörden sind auf Hochtouren im Einsatz, um Pumpen zu betreiben und die Entwässerungskanäle zu reinigen, damit sich die Situation nicht weiter verschlechtert. Ein bisschen wie ein Wettlauf gegen die Zeit, könnte man sagen!
Die Wetterlage in Phuket
Es ist nicht das erste Mal, dass wir in Phuket mit solchen Wetterbedingungen konfrontiert werden. Bereits am 22. August gab es eine ähnliche Warnung wegen steigender Wasserstände im Bang Yai Kanal. All diese schweren Regenfälle wirken sich besonders auf den Süden Thailands aus, und Phuket ist da keine Ausnahme. Der Bürgermeister von Phuket City, Suphachok Laongphet, hat die Situation am Kanal persönlich überprüft und die Beamten angewiesen, die Wasserstände genau zu überwachen, insbesondere an den Pumpstationen. Ein ständiges Auge auf die Wetterlage zu haben, ist hier wirklich entscheidend.
Die Prognosen der Meteorologen sind nicht gerade beruhigend. Laut dem Southern Meteorological Centre wird der Regen weiterhin die Region beeinflussen. Die Radarbilder zeigen, dass sich die Regenfront in der Andamanensee, wo Phuket liegt, ausbreitet – und zwar nicht nur über Phuket, sondern auch über Ranong, Phang Nga, Krabi, Trang und Satun. Das ist eine ziemlich große Area, die betroffen ist, und die Regenintensität bleibt konstant. Wer dachte, dass wir hier eine kleine Regenpause bekommen, wird enttäuscht sein. Die Regenfront bewegt sich mit etwa 15 km/h nach Nordost.
Klimawandel und Extremwetter
Die aktuelle Wetterlage in Thailand ist nicht nur ein lokales Phänomen, sondern steht auch im Kontext des Klimawandels. Im Jahr 2025 erlebten wir weltweit häufiger Extremwetterereignisse, von Dürre über Hitzewellen bis hin zu Überschwemmungen. Der Klimawissenschaftler Theodore Keeping hat betont, dass der Klimawandel einen erheblichen Einfluss auf solche Wetterextreme hat. Trotz coolerer Meeresoberflächen und der Abwesenheit von El Niño sind die globalen Temperaturen aufgrund menschlicher Treibhausgasemissionen immer noch unerwartet hoch. Das ist schon ein bisschen beunruhigend, wenn man darüber nachdenkt.
Ein Bericht listet allein für 2025 157 Extremwetterereignisse auf, wobei Überschwemmungen und Hitzewellen die häufigsten sind. In Europa hat es 2025 mehr als 24.000 Todesfälle durch Hitzewellen gegeben. Die Forscher untersuchen den direkten Einfluss des Klimawandels auf diese Ereignisse. Dabei zeigt sich, dass in vielen Fällen der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit solcher Extremwetterlagen erhöht hat. Das ist ein echtes Dilemma – wir kämpfen hier gegen die Elemente, während sich die Welt um uns herum verändert.
