In Phuket wurde kürzlich einer bedürftigen Familie Unterstützung zuteil, nachdem ein Hilferuf aufgrund ihrer finanziellen Schwierigkeiten laut wurde. Am 14. Juli besuchte eine multikulturelle Delegation unter der Leitung von Vizegouverneur Romdon Hayiawae die Familie, die aus einer 61-jährigen Frau, ihrem jüngeren Bruder mit mehreren Behinderungen und ihrer 6-jährigen Enkelin besteht. Die Familie lebt von kleinen Verkäufen, die bei weitem nicht ausreichen, um die täglichen Lebenshaltungskosten zu decken. Besonders tragisch: Die Frau benötigt laufende Behandlung für eine psychische Erkrankung und ist die rechtliche Betreuerin ihres Bruders. Die Unterstützung umfasste Schuldenbefreiung, Hilfe bei der Jobsuche sowie Unterstützung bei den Schulkosten für die Enkelin. So wurde unter anderem die Rückzahlung von Schulden an den Fonds zur Förderung und Entwicklung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen übernommen, was der Frau den Zugang zu Ausbildungsförderung und staatlichen Wohlfahrtsprogrammen ermöglichte. Zudem wurden neue Schuluniformen für die Enkelin finanziert, die zuvor nur ein einziges Set hatte. Die Frau wurde auch als Arbeitssuchende registriert, um passende Beschäftigung zu finden.

Die Bemühungen der Sozialbehörden zeigen das Engagement der Provinz Phuket, verletzliche Bewohner zu unterstützen. Die Familie drückte ihre Dankbarkeit aus und betonte, dass die Unterstützung ihre finanzielle Belastung erheblich erleichtert hat und ihnen Hoffnung für eine stabilere Zukunft gibt. All das geschah dank der fortwährenden Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden, die darauf abzielen, der Familie nicht nur kurzfristig zu helfen, sondern sie auch auf den Weg zu einer selbständigen Existenz zu führen. Weitere Informationen zu dieser Initiative finden Sie hier.

Hilfsprojekte in Phuket: Rollende Hoffnung

Parallel zu dieser Unterstützung gibt es in Phuket auch spannende Initiativen wie das Projekt „Rollende Hoffnung“, das von Stefan Rimmele ins Leben gerufen wurde. Der 42-Jährige sitzt seit einem Fahrradunfall vor fast drei Jahrzehnten im Rollstuhl und lebt ein eigenständiges Leben, unterstützt von seiner Familie und Freunden. Die Idee für dieses Projekt kam ihm während eines Urlaubs auf Phuket im Jahr 2019. Im April 2023 wurde „Rollende Hoffnung“ ins Leben gerufen, um Hilfsmittel wie Rollstühle und Gehhilfen zu sammeln und für bedürftige Menschen in Phuket bereitzustellen.

Rimmele arbeitet eng mit mehreren Organisationen zusammen, darunter die Offene Behindertenarbeit Isny e.V. und das reha team Drescher + Lung GmbH. Simon Witzemann vom Sanitätshaus Martin hat sich darauf spezialisiert, Rollstühle und Gehhilfen für das Projekt zu sammeln. Die Logistik für den Transport erfolgt durch den Kooperationspartner Konvoi der Hoffnung e.V. Die gesammelten Hilfsmittel werden am Biomassehof Allgäu bis zur Verschiffung gelagert, was ein paar Monate in Anspruch nimmt. Die erste Verschiffung der Hilfsmittel nach Phuket ist für September 2023 geplant, und Rimmele möchte am 3. Dezember 2024 persönlich ankommen, um die Übergabe der Hilfsmittel zu leiten. Hier finden Sie mehr Details zu diesem inspirierenden Projekt.

Solche Initiativen zeigen, wie wichtig es ist, in einer Gemeinschaft zusammenzustehen. Es ist ermutigend zu sehen, dass sowohl lokale Behörden als auch engagierte Individuen wie Stefan Rimmele aktiv daran arbeiten, das Leben von Menschen in Not zu verbessern. Phuket zeigt mit solchen Projekten, dass es mehr als nur ein Urlaubsziel ist – es ist ein Ort, an dem Mitgefühl und Unterstützung gelebt werden. Solche Geschichten sind es, die uns daran erinnern, wie wichtig Solidarität und menschliche Wärme in unserer heutigen Welt sind.

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