Heute ist der 20.07.2026 und ich sitze hier in Phuket, während die Nachrichten aus dem Nahen Osten die Runde machen. Die Situation rund um die Flüge von Etihad Airways hat sich in den letzten Tagen dramatisch verändert. Etihad betreibt täglich rund 80 Abflüge vom Zayed International Airport in Abu Dhabi zu etwa 80 Zielen weltweit. Doch die jüngsten iranischen Luftangriffe haben den Flugverkehr nach Kuwait erheblich gestört. Momentan bleibt der Luftraum über dem Golf offen, aber die Auswirkungen sind deutlich spürbar.

Die wichtigsten Destinationen, die Etihad bedient, sind unter anderem in den Regionen Naher Osten, Süd- und Südostasien sowie Europa und Nordamerika. Zu den Zielen zählen Städte wie Jeddah, Riyadh, Bangkok, London und New York. Leider sind nicht alle Routen täglich aktiv, und die Fluggäste sind gut beraten, vor der Abreise den aktuellen Status ihrer Flüge zu überprüfen. Wer mehr Informationen sucht, sollte einen Blick auf den Wego Flight Tracker werfen oder die Etihad-App nutzen.

Aktuelle Flugstörungen

Gerade in diesen Tagen sind die Flüge zwischen Abu Dhabi und Kuwait, namentlich EY653 und EY654, am 19. und 20. Juli gestrichen worden. Das ist natürlich frustrierend für die Passagiere, die sich auf ihre Reisen gefreut haben. Sie können jedoch über die Website von Etihad oder die App kostenlose Umbuchungen vornehmen oder eine Rückerstattung anfordern. Auch Emirates hat kürzlich mehrere Flüge nach Kuwait gestrichen. Am Sonntag wurden acht Flüge zwischen Dubai und Kuwait annulliert. Dies alles geschieht im Kontext erneuter Kämpfe zwischen den USA und Iran, die nach einem Waffenstillstand erneut aufgeflammt sind.

Obwohl die Situation angespannt ist, gibt es auch positive Nachrichten. Etihad plant, ab November 2026 neue saisonale Verbindungen zu sechs Zielen in Afrika, darunter Lagos und Kinshasa, einzuführen. Lagos wird sogar täglich bedient, was für Reisende in die Region eine willkommene Nachricht ist. Aber hey, man sollte trotzdem immer ein Auge auf die Entwicklungen haben, denn die Lage kann sich schnell ändern.

Flughafenbetrieb und Luftraumsperrungen

Die jüngsten militärischen Aktionen im Iran haben auch massive Luftraumsperrungen im gesamten Nahen Osten zur Folge. Flughäfen wie in Dubai und Doha haben teilweise ihren Betrieb eingestellt. Das betrifft natürlich auch Etihad, dessen Flüge aus und nach Abu Dhabi stark eingeschränkt sind. Die Drehscheiben am Golf – insbesondere Abu Dhabi, Dubai und Doha – sind besonders betroffen von den Geschehnissen. Anwohner wurden aufgefordert, Schutz in Gebäuden zu suchen, während die Behörden sich um die Versorgung der gestrandeten Passagiere kümmern.

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Die Situation ist nicht nur für Fluggäste herausfordernd, sondern auch für die Airlines selbst. Viele Fluggesellschaften, darunter Lufthansa, haben Flüge nach Zielen wie Tel Aviv und Beirut gestrichen und meiden riskante Lufträume über Israel, Jordanien und Iran. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den nächsten Tagen entwickeln wird. Klar ist jedoch, dass Passagiere gut beraten sind, sich 48 bis 72 Stunden vor ihrem Flug über den Status zu informieren, um unliebsame Überraschungen am Flughafen zu vermeiden.

All diese Umstände zeigen, wie fragil der globale Flugverkehr sein kann, besonders in Krisenzeiten. Die Luftfahrtbranche hat in den letzten Jahren viel durchgemacht, und während wir uns in Thailand auf die Weiterentwicklung der Reisebedingungen einstellen, bleibt die Hoffnung, dass die Lage sich bald stabilisiert.