Am 13. Juni wird es endlich so weit sein: Der Phuket International Airport, der zweitbusiest Flughafen in Thailand nach dem Suvarnabhumi International Airport in Bangkok, führt automatisierte Passkontrollschranken ein. Diese Maßnahme soll ein Lichtblick für Reisende sein, die sich oft mit langen Warteschlangen an den Einwanderungskontrollen herumschlagen mussten. Die Beschwerden darüber haben sich in sozialen Medien gehäuft, und es gab sogar Vorwürfe über Bestechung für eine schnellere Abfertigung. Um diesen Missständen entgegenzuwirken, haben die Behörden eine Untersuchung zu den Bestechungsvorwürfen angeordnet und wollen mit dieser Umstellung den Passagierfluss verbessern. Die Hintergründe sind nicht zu ignorieren: Zwischen Januar und April 2023 verzeichnete Phuket beeindruckende 4,9 Millionen Besucher, darunter 3,5 Millionen aus dem Ausland. Tja, da kann man sich schon mal vorstellen, wie eng es da werden kann!
Die stellvertretende Regierungssprecherin Ploytalay Laksameesaengchan hat am 3. Juni betont, dass die Regierung die zuständigen Behörden angewiesen hat, die Staus am Einwanderungspunkt des Flughafens zu beheben. Die neuen automatisierten Ausreisepasskontrolltoren werden dazu beitragen, die Wartezeiten an der Einwanderungskontrolle erheblich zu verkürzen. Reisende, die einen berechtigten e-Pass haben, können diese neuen Tore nutzen – ein Schritt in die richtige Richtung, wenn man bedenkt, dass die Einwanderungsdienste am Flughafen zunehmend internationalen Standards angepasst werden sollen. Der Flughafen hat bereits einige Maßnahmen zur Verbesserung der Menschenmengenverwaltung und eine bessere Flugplanung während der Hauptreisezeiten ergriffen.
Tests und Zusammenarbeit mit den Behörden
Am 2. Juni hatten Flughafenleiter Monchai Tanode und sein Team die Gelegenheit, einen Test des automatischen Grenzkontrollsystems im Bereich der internationalen Abflugpasskontrolle zu beobachten. Man kann sich vorstellen, wie aufgeregt die Reisenden waren, als sie die neuen Technologien in Aktion sahen! Mitarbeiter des Flughafens sind auch damit beschäftigt, eng mit den Einwanderungsbeamten zusammenzuarbeiten, um die Passagiere durch das neue System zu leiten. Das alles geschieht natürlich, um sicherzustellen, dass die Einwanderungsdienste effizient arbeiten und den Reisenden ein möglichst stressfreies Erlebnis bieten. Wer kennt das nicht: Man will einfach nur schnell weiter, und dann stehst du stundenlang in der Schlange!
Interessanterweise wurde die Behauptung über eine kostenpflichtige „Schnellspur“ am Flughafen Phuket von der Einwanderungspolizei zurückgewiesen. Die Verzögerungen bei der Einwanderung seien vielmehr auf eine vorübergehende Systemverlangsamung während eines besonders geschäftigen Zeitraums zurückzuführen. So viel zum Thema „Schnellspur für 200 Baht“ – die Polizei hat klargestellt, dass es diese nicht gibt. Ehrlich gesagt, das klingt für mich nach einer Erleichterung. Wer will schon zusätzliche Gebühren zahlen, nur um schneller durchzukommen?
Einblick in die Grenzkontrollen
Die Erfahrungen an den Grenzkontrollen sind nicht nur auf Phuket beschränkt. In vielen Ländern, wie etwa den Schengen-Ländern, gibt es ähnliche Regelungen, wobei die Kontrolle der Reisedokumente davon abhängt, ob man aus einem Schengen-Land ein- oder ausreist. Normalerweise verläuft die Reise innerhalb des Schengenraums ohne Grenzkontrollen. Das ist natürlich praktisch, besonders für Reisende, die zwischen Ländern hin und her fliegen. Bei Reisen außerhalb des Schengenraums hingegen muss man durch die Grenzkontrollen – eine Notwendigkeit, die auch in Thailand nicht anders ist.
Die Entwicklungen am Phuket International Airport sind ein positives Zeichen für die Zukunft des Reisens in Thailand. Wenn die neuen automatisierten Systeme reibungslos funktionieren, könnte das die Reisekultur auf der Insel entscheidend verbessern. Und mal ganz ehrlich, wer hätte nicht gerne weniger Stress und mehr Zeit, um die Schönheit Phukets zu genießen? Irgendwie kann ich es kaum erwarten, diese Änderungen selbst auszuprobieren!