In Pattaya, wo die Sonne unermüdlich auf die bunten Reitställe scheint, hat die 17-jährige Sophia Louie Begre-Lacson aus den Philippinen gerade einen bemerkenswerten Meilenstein in ihrer Karriere erreicht. Vom 15. bis 20. Juni trat sie bei der zweiten Etappe der FEI Asia-Pacific Rising Star Academy (APRA) an und konnte sich mit einer beeindruckenden Leistung den ersten Platz im morgendlichen Wettbewerb sichern. Das ist doch mal ein Grund zum Feiern! Ihre fehlerfreie Runde auf dem Pferd Context 3, das über das Pferdezuweisungssystem der Akademie zugeteilt wurde, zeigte ihre Fähigkeiten und Leidenschaft für den Reitsport. Im Nachmittags-Jump-Off belegte sie den vierten Platz, was angesichts der starken Konkurrenz, insbesondere von thailändischen Reitern, die ihre eigenen Pferde ritten, eine hervorragende Leistung ist. Damit war sie die bestplatzierte internationale Reiterin des Tages und bewies, dass sie auch auf einem geliehenen Pferd ordentlich abliefern kann. Es ist nicht verwunderlich, dass ihr Erfolg als weiterer Schritt in Richtung ihrer Ambitionen betrachtet wird, die Philippinen bei den Südostasiatischen Spielen 2027 zu vertreten. [1]

Sophia ist wirklich ein Phänomen. Aufgewachsen auf Negros Island, hat sie ihre Reitfähigkeiten größtenteils selbstständig auf lokalen Ponys entwickelt – eine wahre Selbstläuferin, wenn man so will. Ihre Teilnahme an der APRA ist nicht nur ein Beweis für ihr Talent, sondern auch für die Förderung junger Reiterinnen in der Region. Unterstützt wird sie von Jack Huang, dem Präsidenten der FEI Group VIII, und der Gründerin der APRA, HRH Princess Nanda Norodom von Kambodscha. Das zeigt, wie ernsthaft hier an der Entwicklung von Talenten gearbeitet wird.

Ein Blick zurück auf Sophias beeindruckende Leistungen

Im letzten Monat hat Sophia bereits mit einer nationalen Meisterschaft für Furore gesorgt. Sie gewann einen Titel und erreichte einen internationalen Podiumsplatz, was ihre stetige Entwicklung unterstreicht. Im Februar trat sie bei der Equestrian Association of the Philippines (EAP) National Championship Series an und belegte mit dem Pferd Ceres den zweiten Platz. Nicht lange danach, von 23. Februar bis 1. März, war sie erneut in Pattaya, wo sie mit dem geliehenen Pferd Imagine De Barbereau den dritten Platz im abschließenden CSI-Wettbewerb erreichte. Am 7. März schaffte sie es dann, den ersten Platz in der Newcomers Class zu gewinnen. Ihre bemerkenswerten Leistungen sind nicht nur das Resultat harter Arbeit, sondern auch ein Zeichen für die Unterstützung, die sie durch ihre Heimat und ihre Familie erhält. [2]

Der Reitsport boomt nicht nur in Thailand, sondern auch in ganz Asien. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Szene enorm weiterentwickelt. Volker Wulff, ein Pionier im asiatischen Reitsport, erkannte das Potenzial in der Region bereits vor 20 Jahren. Heute erleben wir, wie große Reitsportzentren entstehen und sogar spezielle Ligen, wie die „Weltcup League China“, ins Leben gerufen werden. Der Markt für Pferdesport in Asien ist im Aufwind, und das zeigt sich auch an den Leistungen junger Talente wie Sophia. Ihr Erfolg ist Teil eines größeren Trends, der zeigt, dass der Reitsport in Asien ernst genommen wird und Talente international konkurrieren können.

Es ist spannend zu beobachten, wie sich dieser Sport in den kommenden Jahren entwickeln wird. Mit Talenten wie Sophia, die an internationalen Meisterschaften teilnehmen und die Philippinen vertreten, wird der Reitsport in der Region sicherlich noch stärker in den Fokus rücken. Wer weiß, vielleicht sehen wir sie eines Tages bei den Olympischen Spielen oder in anderen großen Wettbewerben? Man darf gespannt sein, wie sich ihre Reise weiter entfaltet und welche weiteren Erfolge sie erzielen kann!

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