In der pulsierenden Stadt Pattaya, wo das Leben oft in einem bunten Chaos verläuft, gab es kürzlich einen schockierenden Vorfall. Ein australischer Vater und sein gerade einmal zwei Jahre alter Sohn wurden Opfer eines gefährlichen Unfalls, als ein außer Kontrolle geratener BMW über den Gehweg raste. Das Unglück ereignete sich am Mittwochabend gegen 20 Uhr, als der Vater mit seinem Kind im Kinderwagen in der Nähe eines großen Einkaufszentrums spazieren ging. Plötzlich fuhr das Fahrzeug zurück und erfasste mehrere Passanten, darunter eine Person, die unter den Rädern eingeklemmt wurde. Glücklicherweise überlebten der Vater und sein Sohn, ebenso wie drei andere ausländische Staatsangehörige, die ins Krankenhaus gebracht wurden, ohne jedoch Todesfälle zu berichten. Die 57-jährige Fahrerin des BMW war zuvor in einen Motorradunfall verwickelt und suchte im Moment des Vorfalls nach ihrem Führerschein, um die Daten mit dem Motorradfahrer auszutauschen. Die Aufnahmen der CCTV-Kameras eines Massage-Salons zeigen, wie das Auto sich bewegte, bevor die Tür geschlossen werden konnte, und die Touristen verletzte. Die Polizei hat das Material zur Untersuchung gesammelt und befragt Zeugen, um rechtliche Schritte einzuleiten. Eine Masseurin, die alles beobachtete, berichtete von den Schreien der Menschen, als das Auto auf den Gehweg raste – sie hatte Glück, nicht auf dem Gehweg gesessen zu haben. Mehr dazu könnt ihr in einem Artikel auf thenightly.com.au nachlesen.

Aber das war nicht der einzige Vorfall, der die Straßen von Pattaya in den Fokus rückte. Nur kurze Zeit später, etwa um 21:40 Uhr, ereignete sich in der Nähe des Rompho Markets ein schwerer Unfall, bei dem ein 55-jähriger finnischer Fußgänger ums Leben kam. Er wurde von einem Motorradfahrer erfasst, der, wie Zeugen berichteten, mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Der Fußgänger hatte keinen Puls, und trotz Reanimationsversuchen starb er später im Krankenhaus. Der Motorradfahrer, der sich in kritischem Zustand befindet, hatte keine Ausweisdokumente bei sich. Sein Motorrad, eine Kawasaki Z800, wurde 300 Meter vom Unfallort entfernt beschädigt aufgefunden. Die Polizei dokumentiert den Unfallort und wertet das CCTV-Material aus, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Ein finnischer Freund des Verstorbenen schilderte, dass dieser beim Überqueren der Straße vom Motorrad getroffen wurde. Weitere Details zu diesem tragischen Vorfall findet ihr auf wochenblitz.com.

Die Verkehrssicherheit in Thailand

Diese beiden Vorfälle werfen ein grelles Licht auf die besorgniserregende Verkehrssituation in Thailand. Die Nation hat eine der höchsten Verkehrstotenraten weltweit, mit 25,7 Todesfällen pro 100.000 Einwohner im Jahr 2021. Durchschnittlich sterben seit dem 1. Januar 2024 täglich 38 Menschen im Straßenverkehr. Das Land belegt den 16. Platz weltweit bei Verkehrstoten, gleichauf mit Staaten wie Tschad und Guinea-Bissau. Die öffentliche Empörung nach einem besonders tragischen Vorfall, bei dem 23 Insassen eines Schulbusses – darunter 20 Schüler – starben, hat die Behörden dazu gedrängt, Sicherheitsstandards zu überprüfen. Auch wenn der Bus erst vier Monate vor dem Unglück technisch geprüft wurde, sind nur 5% der CNG-Busse in Thailand nach neuen Normen für brandresistente Materialien ausgestattet. Die Mängel in der Verkehrssicherheit sind nicht nur ein Problem Thailands, sondern auch in anderen südostasiatischen Ländern wie Malaysia und Vietnam gibt es ähnliche Herausforderungen. Experten fordern Echtzeit-Apps zur Überwachung der Verkehrssituation und neue Vorschriften zur Verbesserung der Sicherheit. Immer wieder wird darüber diskutiert, wie man die Verkehrssituation in Pattaya und darüber hinaus verbessern kann. Mehr dazu auf dw.com.