Heute ist der 10.05.2026, und in Pattaya gibt es wieder Schlagzeilen, die nicht gerade für Ruhe und Frieden sprechen. Am 10. Mai wurde ein Mann namens Apichai, 34 Jahre alt, in der Sukhumvit Pattaya Soi 15/12 erschossen. Der Vorfall ereignete sich um 3:56 Uhr in der Nacht, und die Umstände sind alles andere als klar. Anwohner berichteten, sie hätten einen Schuss gehört, bevor die Leiche entdeckt wurde. Apichai wurde mit einer Schusswunde am Kopf aufgefunden, und am Tatort fanden die Ermittler eine .38mm Hülsenpatrone. Der Täter hatte das Weite gesucht, noch bevor die Polizei eintraf, was die Situation nur noch mysteriöser macht.

Ein Neffe des Opfers war bei Apichai, als er sich auf den Weg zu einem Treffen mit seiner Freundin machte. Er erzählte, dass Apichai einen Standort-Pin von der Frau erhalten hatte und mit ihm in einer schwarzen Limousine zu dem Treffpunkt fuhr. Dort stand bereits ein weißes Auto, und während der Neffe den Fahrer bezahlte, näherte sich ein junger Mann mit einer Waffe und forderte ihn auf, still zu bleiben. Als Apichai in Richtung des weißen Fahrzeugs ging, fiel der tödliche Schuss. Der Neffe sah, wie sein Onkel zusammenbrach, und floh dann panisch mit dem Fahrer. Die Schwester von Apichai bestätigte, dass er seit etwa einem Jahr in einer Beziehung war und die Familie nur wusste, dass er seine Freundin traf. Die Polizei vermutet, dass der Vorfall aus einem romantischen Streit resultierte und das Treffen eine Falle war. Die Ermittler haben bereits Verdächtige identifiziert und sind auf der Suche nach den Tätern. Diese dramatischen Ereignisse machen deutlich, wie schnell aus einer scheinbar harmlosen Begegnung eine Tragödie werden kann. Weitere Details finden Sie in dem Bericht auf The Thaiger.

Ein weiterer Vorfall in Pattaya

Doch das ist nicht der einzige Vorfall, der die Sicherheit in Pattaya in Frage stellt. Kürzlich haben sich zwei Männer, darunter der Vater eines 14-jährigen Mädchens, der Polizei gestellt, nachdem ein gewalttätiger Schusswechsel in der Stadt zu drei Verletzten führte. Diese Männer, 36 und 30 Jahre alt, gaben an, dass sie zuerst beschossen wurden, was sie zur Rückkehr des Feuers zwang. Der Vater, Mr. Kittisak, betonte, dass er nur auf den Mann gezielt habe, der eine Waffe hielt, und nicht auf andere. Ein weiteres Opfer, Mr. Pramote, hatte eine Glock 26-Pistole bei sich und erklärte, dass er sich um seine Nichte und andere jüngere Verwandte sorgte. Er war sich der Bedrohungen durch die gegnerische Partei bewusst und fühlte sich gezwungen, sich zu verteidigen. Der Vorfall zeigt, wie schnell Konflikte in Gewalt umschlagen können, und die Polizei hat die Verdächtigen wegen versuchten Mordes und Verstößen gegen das Waffengesetz angeklagt. Die ganze Geschichte ist auf The Pattaya News nachzulesen.

Pattayas Image und Sicherheit

Pattaya wird oft als gefährliches Party-Mekka dargestellt, das in den britischen Boulevardblättern als Sündenpfuhl gilt. Drogenschmuggel, Schlägereien und Morde sind häufige Themen, die die Schlagzeilen dominieren. Komischerweise zeigt eine Studie von Numbeo, dass Pattaya trotzdem Platz neun der sichersten Städte Südostasiens belegt. Bürgermeister Poramet Ngampichet hebt die positiven Veränderungen der Stadt hervor, und die Zahlen scheinen das zu bestätigen: Im Januar 2025 zählte Thailand über 121.000 britische Touristen. British Airways hat sogar Direktflüge nach Thailand wieder aufgenommen, was zeigt, dass das Interesse aus dem Westen wächst. Die chinesischen Touristen hingegen bleiben aus, was die touristische Landschaft hier verändert.

Während die Kriminalitätszahlen in Thailand stabil bleiben und kein Anstieg trotz des Touristenbooms zu verzeichnen ist, bleibt das Image der Stadt hartnäckig negativ. Pattaya hat sich in den letzten Jahren verändert, mit modernen Hotels und sauberen Stränden, doch das Bild des „Sündenpfuhls“ bleibt im Gedächtnis. Diskussionsbedarf gibt es genug: Ist Pattaya ein gefährliches Paradies oder einfach nur ein Opfer von Sensationsgier? Trotz der Vorfälle, die in letzter Zeit Schlagzeilen gemacht haben, zeigt die offizielle Statistik, dass es keine Mordwelle in der Stadt gibt. Über 99 % der Ausländer sehen nie ein Gefängnis oder ein Leichenschauhaus, und der ehemalige Polizeichef spricht von einer positiven Entwicklung. Man fragt sich, wie sich die Stadt weiterhin präsentieren wird. Mehr dazu finden Sie in dem Artikel über Pattayas kriminelle Geheimnisse auf Wochenblitz.

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