Heute ist der 11.05.2026, und während viele von uns die Weiten Thailands erkunden, vergessen wir oft, was mit unseren digitalen Begleitern nach der Rückkehr passiert. Eine aktuelle Untersuchung der Cybersecurity-Firma Surfshark hat gezeigt, dass viele Reise-Apps in beliebten asiatischen Reisezielen, darunter Thailand, eine Menge an Benutzerdaten sammeln. Reisende sollten daher nach ihrer Rückkehr unbedingt einen Blick auf ihre installierten Apps werfen und die nicht mehr benötigten löschen. Das klingt vielleicht nach einer kleinen Sache, hat aber große Auswirkungen auf unsere Datensicherheit.

Miguel Fornes, Informationssicherheitsmanager bei Surfshark, hat es auf den Punkt gebracht: „Jede installierte App erhöht das Risiko von Datenverletzungen und Datenschutzverlust.“ Dies ist besonders relevant in Thailand, wo Apps wie Google Maps und Google Translate unter den Top-Datensammlern stehen. Gerade Google Maps hat es auf 26 verschiedene Datentypen geschafft, die gesammelt werden. Wenn man überlegt, wie oft wir auf solche Apps zugreifen, wird schnell klar, dass eine gründliche Überprüfung der App-Berechtigungen – insbesondere für Standortdienste – unerlässlich ist.

Apps, die du besser löschen solltest

Es gibt einige Apps, die nach einer Reise einfach nicht mehr gebraucht werden. Lokale Essensliefer-Apps oder Fahrdienst-Apps, die nur im besuchten Ziel funktionieren, sollten unbedingt entfernt werden. Auch Transit-Apps für Städte, die man nicht mehr besucht, sowie Übersetzungs-Apps, die nur als Backup dienen, haben nach der Reise ausgedient. Die Analyse hat gezeigt, dass Grab die meisten Datentypen in Thailand sammelt, während Find Me Gluten Free die wenigsten speichert. Das macht den Umgang mit diesen Apps umso wichtiger.

Doch es gibt auch Apps, die möglicherweise sinnvoll bleiben könnten. Banking- oder Geld-Apps sollten zwar überprüft, aber eventuell behalten werden, ebenso wie Messaging-Apps, die man regelmäßig nutzt. Nach der Rückkehr wird empfohlen, die Standortberechtigungen für verbleibende Apps zu überprüfen und den Zugriff auf Kamera, Mikrofon, Fotos und Kontakte zu deaktivieren, wenn man diese nicht mehr benötigt. Das klingt nach viel Arbeit, aber es ist ein wichtiger Schritt, um unsere Daten zu schützen.

Nachbereitung für mehr Sicherheit

Die Nachbereitung des Handys nach einer Reise kann man sich wie das Auspacken des Koffers vorstellen – es ist nicht besonders aufregend, aber notwendig. Wenn du also zurück bist, schau dir deine Apps genau an! Lösche all die Apps, die du nur für die Reise heruntergeladen hast, und aktiviere die Zwei-Faktor-Authentifizierung für sensible Apps. Das gibt dir ein zusätzliches Maß an Sicherheit. Vermeide Duplikate von Apps, denn wer braucht schon zwei verschiedene Google Maps-Varianten auf dem Handy?

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In einem digitalen Zeitalter, in dem unsere Daten wertvoller sind denn je, ist es nur logisch, die Kontrolle darüber zu behalten. Der Schutz unserer Privatsphäre ist ein wichtiges Thema, und eine regelmäßige Überprüfung unserer Apps könnte der erste Schritt sein, um uns vor ungewolltem Datenmissbrauch zu schützen. Wenn du mehr über die sichersten Apps erfahren möchtest, schau doch mal in die Quelle.