Heute ist der 17.05.2026 und ich sitze hier auf Koh Samui, umgeben von den sanften Wellen des Meeres und dem süßen Duft der tropischen Blumen. Es ist ein Ort, der Ruhe und Frieden ausstrahlt, und gerade hier kommt ein neuer Reisetrend ins Spiel: die Trauer-Retreats. Immer mehr Menschen suchen nach Wegen, um mit Verlust und Schmerz umzugehen, und die Nachfrage nach solchen Rückzugsorten wächst rasant. Laut einer Studie von National Geographic wird der globale Markt für Trauerberatung bis 2029 auf etwa 4,52 Milliarden USD anwachsen. Das ist eine ganz schön stolze Summe, wenn man bedenkt, dass es im Jahr 2025 noch bei 3,67 Milliarden USD lag.

Aber warum entscheiden sich Menschen für diese Retreats? Die Gründe sind vielfältig: Trauer um geliebte Personen, der Übergang in neue Lebensphasen oder einfach die Überforderung durch das moderne Leben. Die Retreats bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verarbeitung und Reflexion – sei es beim Surfen in Portugal, bei Gaelic Ritualen in den Inneren Hebriden oder bei Kaltwasserheilung in Schweden. Hier in Thailand haben wir ein besonders spannendes Retreat auf Koh Samui, das sich auf Herzschmerz konzentriert und eine perfekte Mischung aus Selbstmitgefühl, trauma-informierter Therapie und Yoga bietet. Man könnte sagen, es ist der perfekte Ort, um dem eigenen Schmerz Raum zu geben und gleichzeitig neue Kraft zu tanken.

Ein Blick auf die Retreats

Eine der beeindruckendsten Möglichkeiten ist das Retreat in Koh Samui, das sechs Nächte am Strand umfasst. Hier wird nicht nur an der körperlichen Gesundheit gearbeitet, sondern auch an der emotionalen. Der Preis? Ab £3,750 pro Person, inklusive Unterkunft und Aktivitäten. Das klingt nach einer Investition in die eigene Seele, nicht wahr?

Doch Koh Samui ist nicht der einzige Ort, an dem solche Retreats stattfinden. Für die Damenwelt gibt es das Frauen-only Retreat auf der Isle of Eigg in Schottland, wo Trauer als wandelbare Landschaft betrachtet wird. Unter der Leitung von Jude Lally wird hier das keening, eine vokale Traueräußerung, praktiziert. Die Teilnehmerinnen erleben Gruppenkeening, Meditationen und Spaziergänge – der Preis liegt bei £1,499 pro Person, inklusive Unterkunft.

In Schweden gibt es das Retreat „Tears of Amber & Gold“, das sich mit Norse Mythologie beschäftigt. Hier können die Teilnehmer Kaltwasserplunge und Zeremonien am Meer genießen – Workshops starten ab £294 pro Person, Unterkunft und Mahlzeiten sind separat.

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Die Vielfalt der Trauer-Retreats

Ein weiteres Beispiel ist das Luma Via Retreat in den Sierra Nevada, USA, das individuelle drei Tage für emotionale Heilung bietet. Hier stehen Kunsttherapie, Briefeschreiben und Trauer-Yoga auf dem Programm – der Preis beträgt $1,299 (£1,030), inklusive Unterkunft und Workshops. Für Familien gibt es in Wales das Belonging Family Retreat. Hier werden Naturerkundungen und kreative Projekte kombiniert, um die Beziehungen zu stärken. Der Preis beginnt bei £1,288 pro Person.

Und dann ist da noch das Retreat in Malibu, USA, das auf Pferdetherapie setzt. Hier haben Teilnehmer die Möglichkeit, mit Pferden zu interagieren, Trauergruppen zu besuchen und Klangbäder zu genießen. Das Ganze kostet £4,086 pro Person und beinhaltet Unterkunft und Mahlzeiten. Und last but not least, die Surf-Therapie Retreats in Portugal, wo man beim Surfen und in Reflexionskreisen die Wellen der Trauer reiten kann – ab €2,199 (£1,913), inklusive Mahlzeiten und Surf-Sitzungen.

Die Vielfalt der Angebote ist überwältigend und zeigt, wie wichtig es ist, Trauer zu verarbeiten. Diese Retreats sind nicht nur eine Flucht aus dem Alltag, sondern bieten tatsächlich Raum für Heilung und Reflexion. In einer Welt, in der das Leben oft hektisch und überfordernd ist, sind solche Rückzugsorte eine wertvolle Möglichkeit, sich mit den eigenen Emotionen auseinanderzusetzen.