Die Faszination der thailändischen Küche: Ein Leitfaden zu Begriffen und Gerichten
Heute ist der 20.06.2026 und in Thailand, wo ich lebe, zieht die thailändische Küche immer mehr Menschen in ihren Bann. Man könnte fast sagen, dass die Liebe zu Pad Thai und Co. in den USA mit einer Kampagne der thailändischen Regierung im Jahr 2002 begann. Seither hat sich die Vielfalt der Aromen – sauer, salzig, süß und viele mehr – nicht nur in den Restaurants, sondern auch in den Herzen der Menschen festgesetzt. Doch so verlockend die Gerichte auch sind, das Bestellen kann für Ungeübte eine kleine Herausforderung darstellen. Umso schöner, dass Experten hilfreiche Begriffe zusammengetragen haben, um diesen Prozess zu erleichtern.
Ein Begriff, der einem oft begegnet, ist Samrub. Dabei handelt es sich um ein Set-Menü, das familiengerecht angerichtet wird. Man bekommt eine ganze Reihe von Gerichten, vom Snack bis hin zum Dessert – und das alles wird in der Regel mit gedämpftem Reis serviert. Das klingt einfach und macht Spaß, denn man kann alles miteinander teilen! Wer dann noch etwas über die verschiedenen Zubereitungsarten lernt, ist schon ganz gut gerüstet. Zum Beispiel steht Pad für das beliebte „Stir-Fry“, das in Gerichten wie Pad Kra Pow oder Pad Pak zu finden ist. Wenn du also Lust auf etwas Gebratenes hast, weißt du jetzt, wonach du fragen darfst!
Ein Blick auf die Begriffe
Ein weiteres wichtiges Wort, das du vielleicht schon gehört hast, ist Yum. Das bedeutet „mischen“ und bezieht sich auf die köstlichen thailändischen Salate, die mit Limette, Fischsauce, Chili und frischen Kräutern zubereitet werden. Klassiker wie Tom Yum, eine würzige und saure Suppe, und Yum Mamuang, ein Salat aus grünem Mango, sind wahre Geschmacksexplosionen. Auch die tiefgebackenen Köstlichkeiten wie Tod (zum Beispiel kluay tod, frittierte Bananen) sind ein Genuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
Wenn du gerne gedämpftes Essen magst, wird dir Neung gefallen, was „gedämpft“ bedeutet. Gerichte wie pla neung manao, ein gedämpfter Fisch, sind nicht nur gesund, sondern auch unglaublich schmackhaft. Und für die Grill-Fans unter euch gibt es Yang, das für gegrillte Speisen steht – als Beispiel sei hier gai yang, das gegrillte Hähnchen, genannt. Zum Schluss, aber keineswegs weniger wichtig, möchte ich das Wort Larb erwähnen. Das ist ein typischer thailändischer Fleischsalat, der meist mit Limette, Fischsauce, Kräutern und Chili zubereitet wird. Er wird traditionell mit Klebreis serviert und ist perfekt zum Teilen.
Die Vielfalt der thailändischen Küche
Ein faszinierendes Element der thailändischen Küche ist die Verwendung von Nam Jim, einer Vielzahl von Dipsaucen, die den Gerichten den letzten Schliff geben. Besonders beliebt ist die nam jim jaew, eine Tamarindensauce, die sowohl süß als auch würzig ist. Die Bezeichnung Nuua sat beschreibt einfach Fleisch im Allgemeinen, wobei es spezifische Begriffe für verschiedene Arten gibt – etwa nuua gai für Hähnchen. Und als kleines Highlight: Aeb beschreibt die Zubereitungsart von Proteinen, die in Bananenblätter gewickelt werden, um Feuchtigkeit zu bewahren und ein wunderbar aromatisches Gericht zu kreieren.
Besonders interessant ist auch der Einsatz von Horapa, dem thailändischen Basilikum. Es wird in vielen Gerichten verwendet und hat einen süßeren Geschmack als das bekanntere heilige Basilikum (krapao). Die riesige Bandbreite an Aromen und Texturen in der thailändischen Küche ist einfach beeindruckend und macht das Kochen und Essen zu einem Erlebnis für die Sinne.
Wenn du mehr über die traditionelle thailändische Esskultur erfahren möchtest, kann ich dir einen Besuch auf Blue Elephant empfehlen. Dort findest du spannende Informationen über die thailändische Küche und ihre Set-Menüs, die man unbedingt ausprobiert haben sollte.
