Heute ist der 8.07.2026 und ich sitze hier in Samui, umgeben von Palmen und dem sanften Rauschen des Meeres. Eine Geschichte, die mich besonders fasziniert hat, dreht sich um Pauline Cabessa und ihren Ehemann Francois Vargas, die vor einigen Jahren den Sprung ins Ungewisse wagten. Nach vielen Urlauben auf Koh Samui beschlossen sie 2017, ihre Zelte hier aufzuschlagen und übernahmen ein kleines, charmantes Hotel an der Bo Phut-Strandpromenade – Cielo Samui, das zuvor als Eden Beach Bungalows bekannt war. Der Besitzer hatte Interesse am Verkauf bekundet, und ohne jegliche Erfahrung im Hotelmanagement, aber mit viel Enthusiasmus, starteten sie ihr Abenteuer.

Pauline hatte zuvor in Saint Tropez gearbeitet – ein Restaurant zu leiten, war zwar spannend, doch das Gefühl der Unzufriedenheit nagte an ihr. Sie suchte nach einer neuen Herausforderung, und die fand sie in der Hotellerie. Gemeinsam mit ihrem Mann und einem Investor-Paar aus den USA, das ebenfalls Miteigentümer ist, machten sie sich daran, Cielo Samui zu einem einzigartigen Rückzugsort zu gestalten. Während der Pandemie nutzte Cabessa die Zeit für eine umfassende Renovierung, die neun Monate dauerte und von ihr selbst mit mediterranen Einflüssen gestaltet wurde. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: ein Yoga-Studio und ein Spa wurden hinzugefügt, um das Wohlbefinden der Gäste zu fördern.

Das Angebot und die Atmosphäre

Die Preise für die Suiten starten bei 8.500 Thai Baht, was etwa 260 Dollar entspricht. Die größeren Villen sind mit bis zu 26.000 Baht etwas kostspieliger, bieten aber dafür auch einen unglaublichen Luxus. Das Hotel zieht überwiegend Gäste aus Europa, Australien und Asien an, zuletzt sind auch mehr amerikanische Touristen aufgetaucht. Um die Mitarbeiter während der schwierigsten Zeiten der Pandemie zu halten, eröffnete das Paar ein Restaurant im Fisherman’s Village – eine clevere Maßnahme, die nicht nur den Mitarbeitern, sondern auch den Gästen zugutekommt.

Cabessa, die mittlerweile 45 Mitarbeiter führt, hat sich in die Rolle der Hotelmanagerin hinein gefunden. Sie kümmert sich um alles, von der Gästebetreuung bis hin zu Beschwerden, die manchmal auch außerhalb ihres Einflussbereichs liegen. Es ist eine Herausforderung, die sie mit einer bewundernswerten Gelassenheit meistert. Die Gäste können sich auf eine Vielzahl von Aktivitäten freuen, darunter Pilates, Yoga und sogar Muay Thai-Kurse, die alle kostenlos angeboten werden.

Ein neues Leben in Thailand

Die Kinder von Cabessa und Vargas besuchen eine internationale Schule, und nicht zuletzt hat auch Paulines Mutter ihren Lebensmittelpunkt nach Samui verlegt. Sie schätzt die Sicherheit und die Kultur Thailands so sehr, dass sie sich fest vorgenommen hat, nicht mehr nach Frankreich zurückzukehren. Ein klares Zeichen dafür, wie sehr sie sich in diese tropische Idylle verliebt hat! Es ist nicht nur der Strand, der hier lockt – die gesamte Lebensweise, die Offenheit der Menschen und die Vielfalt der Erfahrungen, die man hier machen kann, scheinen Pauline und Francois magnetisch anzuziehen.

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Es ist inspirierend zu sehen, wie aus einem Urlaubstraum Realität wurde – die Herausforderungen, die das Leben in der Hotellerie mit sich bringt, sind nicht zu unterschätzen, und doch hat das Paar mit Mut und Kreativität einen Ort geschaffen, der für viele ein kleines Paradies darstellt. Das Cielo Samui ist nicht nur ein Hotel, sondern ein Lebensgefühl, das alle Sinne anspricht und den Gästen eine Auszeit vom hektischen Alltag ermöglicht. Und wer weiß, vielleicht inspirieren sie damit auch andere, ähnliche Schritte zu wagen.