Heute ist der 8.07.2026, und während ich hier in Chiang Mai sitze und den Duft von frischem Pad Thai genieße, komme ich nicht umhin, über Jerusalem nachzudenken. Die Stadt hat kürzlich eine bemerkenswerte Auszeichnung erhalten. Im 2026 World’s Best Awards des US-Reisemagazins Travel + Leisure wurde sie als siebtbeste Stadt der Welt eingestuft. Diese Auszeichnung kommt nicht von ungefähr, denn sie spiegelt die erneute Belebung des israelischen Tourismus wider, nachdem die Branche nach dem Krieg stark gelitten hatte.

Über 661.000 Stimmen von mehr als 207.000 Lesern flossen in diese jährliche Umfrage ein, die als eine der bedeutendsten Umfragen in der Reisebranche gilt. Jerusalem wurde nicht nur als beste Stadt in Afrika und dem Nahen Osten ausgezeichnet, sondern hat sich im Vergleich zum Vorjahr sogar verbessert – 2025 belegte die Stadt noch den dritten Platz in ihrer Kategorie. Beeindruckend, oder? Im globalen Ranking hat sie ikonische Reiseziele wie Tokio, Florenz oder Kapstadt hinter sich gelassen.

Die Tourismuszahlen im Aufwind

Trotz dieser Auszeichnung bleibt der Incoming-Tourismus in Israel jedoch noch unter den Werten von vor dem Krieg. Im Jahr 2025 reisten etwa 1,3 Millionen internationale Besucher nach Israel – ein Anstieg im Vergleich zu 2024, aber weit entfernt von den Rekorden der vergangenen Jahre, als 2019 bis zu 4,5 Millionen Touristen in das Land kamen. Viele der Reisenden, die 2025 nach Israel kamen, suchten persönliche Verbindungen, um Freunde oder Verwandte zu besuchen. Die USA führen die Statistik mit 400.000 Besuchern an, während aus Deutschland 67.000 Touristen nach Israel reisten.

Besonders interessant ist, dass laut einer Umfrage des Tourismusministeriums 88% der Reisenden mit ihrem Besuch in Israel sehr zufrieden waren. 83% würden das Land als Reiseziel empfehlen. Das zeigt, dass trotz der Herausforderungen, die die Branche durchlebt hat, viele Besucher eine tiefere, emotionale Verbindung zu Israel spüren.

Optimismus für die Zukunft

Das israelische Tourismusbüro blickt optimistisch in die Zukunft. Ksenia Kobiakov, die Leiterin des staatlichen israelischen Tourismusbüros für Deutschland, äußerte ihre Hoffnung auf einen weiteren Anstieg des Fremdenverkehrs in den kommenden Monaten. Die Bemühungen, die touristischen Attraktionen und die Gastfreundschaft weiter zu verbessern, scheinen Früchte zu tragen. Die schrittweise Stabilisierung des Tourismus könnte die Basis für eine nachhaltige Erholung bilden, und viele Reisende sehen Israel als ein persönliches, emotionales Ziel an.

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Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird, aber die Zeichen stehen auf Erholung. Jerusalem, mit all seinen historischen und kulturellen Schätzen, hat es auf jeden Fall verdient, in den globalen Rankings hoch eingestuft zu werden. Vielleicht ist es an der Zeit, die Koffer zu packen und sich selbst von der Faszination dieser Stadt zu überzeugen – bevor die Preise steigen!