Heute ist der 13.05.2026 und ich sitze hier in Chiang Mai, während ich an einem Artikel über ein ganz besonderes Gericht arbeite. Es geht um Bunny Chow – ein ikonisches Street Food aus Südafrika, das vor allem in Durban große Beliebtheit genießt. Und das nicht ohne Grund! Dieses Gericht ist nicht nur ein kulinarisches Erlebnis, sondern auch ein Stück Kulturgeschichte.

Bunny Chow, das ursprünglich aus der indischen Gemeinschaft in Südafrika stammt, wurde in den 1860er Jahren von Hindu-Händlern kreiert. Man wollte eine praktische Möglichkeit finden, Curry zu verkaufen, da viele Arbeiter keine eigenen Behälter mitbringen konnten. Daher füllte man einfach Curry in ein halbiertes, ausgehöltes Weißbrot. Das ist auch der Grund, warum die Leute es traditionell mit den Händen essen – eine Erfahrung für alle Sinne! Und das Brot, das dabei übrig bleibt? Das wird oft als Beilage serviert, um die köstliche Soße aufzusaugen.

Ein unvergessliches Restaurant: Gounden’s in Durban

Ein besonders einladender Ort, um Bunny Chow zu genießen, ist das Gounden’s Restaurant, das seit 40 Jahren an der Umbilo Road in der Nähe des Frachthafens von Durban besteht. Hier wird das Gericht in seiner besten Form zubereitet, unter der Leitung von Devan Gounden, der gemeinsam mit seiner Mutter Mahalutchmi, die in der Küche zaubert, ein echtes Familienunternehmen führt. Die Hauptspeise? Natürlich Bunny Chow! Und das in verschiedenen Variationen, wobei Mutton als traditioneller Füllung gilt. Die Kombination aus zartem Fleisch und schmackhaftem Curry – einfach himmlisch!

Das Curry selbst ist für seine rote Farbe und die Schärfe bekannt, die durch frische Chilis, Curryblätter und Tomaten erreicht wird. Ursprünglich war Bunny Chow ein vegetarisches Gericht, das oft mit Bohnen gefüllt wurde. Aber die zahlreichen Variationen, die man in Durban findet, zeigen, dass sich das Gericht weiterentwickelt hat. So bietet das Britannia Hotel, das seit 1983 in Familienbesitz ist, gleich 14 verschiedene Arten von Bunny Chow an, darunter auch exotische Optionen wie „Chops Chutney“.

Die Vielfalt der Bunny Chow

Und es gibt noch mehr! Die Victory Lounge, die jetzt in Chatsworth und uMhlanga zu finden ist, hat sich ebenfalls einen Namen gemacht. Hier gibt es eine breite Auswahl an Bunny Chows und indischen Süßigkeiten. Wer in Durban ist, sollte auch das Oyster Box Hotel nicht verpassen – dort erwartet einen ein Curry-Buffet in unmittelbarer Nähe zu Attraktionen wie dem Sharks Board Research Institute. Bunny Chow ist also nicht nur ein Gericht, sondern eine Reise durch die kulinarische Landschaft Südafrikas.

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Die Zubereitung des Currys erfolgt traditionell durch langsames Kochen mit Gewürzen wie Kurkuma, Koriander, Kreuzkümmel und Garam Masala, wobei das Fleisch oder Gemüse in der würzigen Soße zart gegart wird. Heute wird Bunny Chow in ganz Südafrika angeboten, und viele moderne Restaurants haben ihre eigenen Interpretationen des Gerichts geschaffen, doch das authentische Erlebnis findet man oft bei Straßenverkäufern.

Eine interessante Anekdote am Rande: Der Begriff „Bunny“ könnte von „Banias“ abgeleitet sein, der indischen Händlerkaste. Dies zeigt, wie tief verwurzelt die indische Kultur in der südafrikanischen Esskultur ist. Bunny Chow spiegelt die kulturelle Vielfalt und die Verschmelzung verschiedener Küchen in Südafrika wider – ein wahrhaft bemerkenswertes Beispiel für kulinarischen Austausch!

Wenn ihr also mal in Durban seid oder die Möglichkeit habt, Bunny Chow zu probieren, zögert nicht! Es ist nicht nur ein Gericht, es ist ein Erlebnis, das euch die Herzen der Menschen und die Geschmäcker dieser einzigartigen Kultur näher bringt. Und das alles, ohne die Hände zu benutzen – naja, zumindest nicht bei der Zubereitung!