Heute ist der 20.05.2026 und ich sitze hier in Bangkok, umgeben von einer beeindruckenden Mischung aus Tradition und Moderne. Was hier gerade passiert, ist wirklich bemerkenswert: Die UNESCO hat eine neue Partnerschaft mit dem Equitable Education Fund (EEF) Thailand ins Leben gerufen. Diese Partnerschaft wurde von Khaled El-Enany, dem Generaldirektor der UNESCO, persönlich bezeugt. Gemeinsam mit dem UNESCO Regional Office in Bangkok und dem Büro für UN-Koordination für Asien und den Pazifik wollen sie die regionale Zusammenarbeit im Bereich Bildung stärken und die Zahl der nicht in Schulen eingeschriebenen Kinder und Jugendlichen in den ASEAN-Mitgliedstaaten und Partnerländern reduzieren. Ein ambitioniertes Vorhaben, das für viele dieser jungen Menschen von entscheidender Bedeutung sein könnte! Quelle.

Der Titel des Abkommens lautet „Equitable Education in ASEAN+: Stronger Regional Partnership for Practice-Based Knowledge and Policy Advancement“. Es ist für zwei Jahre angelegt und soll sich auf Bereiche wie Wissensaustausch, politische Entwicklung und innovative Finanzierung konzentrieren. Soohyun Kim, die Regionaldirektorin der UNESCO Bangkok, hat eindringlich betont, wie wichtig es ist, qualitativ hochwertige, inklusive und gerechte Bildung für gefährdete und marginalisierte Lernende zu gewährleisten. Klar, die Herausforderungen sind enorm. Millionen von Kindern und Jugendlichen in Asien und im Pazifik sehen sich aufgrund von Armut, Vertreibung und Ungleichheit mit enormen Barrieren in der Bildung konfrontiert.

Ein Lichtblick in der Bildungslandschaft

Hier kommt der EEF ins Spiel. Dr. Kraiyos Patrawart, der Geschäftsführer des EEF Thailand, hat die Bedeutung von Partnerschaften und Investitionen in vulnerable Lernende hervorgehoben. Die Initiative zielt darauf ab, flexible und inklusive Lernsysteme für nicht in Schulen eingeschriebene Kinder und Jugendliche (OOSCY) zu schaffen und innovative Finanzierungsansätze zu entwickeln, um den Zugang zu Bildung zu verbessern. Ich finde es beeindruckend, dass in der Planung auch die 4. Internationale Konferenz zur gerechten Bildung in Bangkok im Oktober 2026 und die ASEAN+4 Regionalkonferenz über Lernstädte in Ho-Chi-Minh-Stadt im November 2026 stehen. Das zeigt, wie ernst es den Beteiligten ist, diese Probleme anzugehen.

Doch weltweit sieht es nicht rosig aus. Die globalen Bemühungen um universelle Bildung sind ins Stocken geraten. Laut einem aktuellen Bericht hat sich die Zahl der nicht in Schulen eingeschriebenen Kinder in fast 10 Jahren nur um 1 Prozent verringert. Das ist frustrierend! Während seit der Annahme des UN-Nachhaltigkeitsziels für Bildung im Jahr 2015 bereits 110 Millionen Kinder den Weg in die Schulen gefunden haben, besteht immer noch eine erschreckende Kluft. In einkommensschwachen Ländern sind 33 Prozent der schulpflichtigen Kinder nicht in der Schule – ein alarmierender Vergleich zu nur 3 Prozent in einkommensstarken Ländern. Quelle.

Bildung als Menschenrecht

Bildung ist mehr als nur ein Recht – sie ist entscheidend für individuelle Chancen, Innovationen und nachhaltige Entwicklung. Jedes Kind hat das Recht auf Schulbildung, und lebenslanges Lernen sollte für jeden zugänglich sein. Es ist eine Herausforderung, die nicht nur in Thailand, sondern weltweit angegangen werden muss. Deutschland, bekannt für sein hohes Bildungsniveau und das duale System in der beruflichen Bildung, hat sich ebenfalls zum Ziel gesetzt, hochwertige Bildung für alle bis 2030 zu gewährleisten. Dazu gehören Maßnahmen wie der Ausbau der Bildungsförderung in der Entwicklungspolitik und die Beseitigung geschlechtsspezifischer Unterschiede in der Bildung. Das sind Schritte, die Mut machen, aber auch zeigen, wie viel noch zu tun ist! Quelle.

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Insgesamt ist es gut zu sehen, dass es Bestrebungen gibt, diese Herausforderungen anzugehen. Die Partnerschaften, die heute in Bangkok geschmiedet wurden, könnten ein Lichtblick für viele benachteiligte Kinder und Jugendliche sein. Man darf gespannt sein, ob diese Initiativen auch tatsächlich den gewünschten Einfluss auf die Bildungssituation in der Region haben werden. Welche Fortschritte wir bis zur Konferenz im Jahr 2026 sehen werden, bleibt abzuwarten. Aber eines ist klar: Die Reise hat gerade erst begonnen!