Es gibt Neuigkeiten aus Bangkok, die die Herzen aller Musikliebhaber höher schlagen lassen! Die Band Makara hat kürzlich eine neue Live-Session für KEXP veröffentlicht, die sich wie ein frischer Wind anfühlt. Als psychedelisches Molam-Trio bringen sie thailändische Klänge mit modernem Indie-Rock zusammen. Klingt das nicht spannend? Die Bandmitglieder Q (Gesang und Gitarre), Max (Schlagzeug) und Of (Bass) haben mit dieser Session vier Titel präsentiert, die wirklich zum Träumen einladen. Die Titel „COCO“, „Strawberry Mind“, „Samare“ und „Yong Song“ zeigen, wie vielfältig und kreativ die Musikszene hier ist. Insbesondere „Yong Song“ interpretiert ein klassisches thailändisches Riff auf eine melodische und atmosphärische Art, während „COCO“ mit einem hypnotischen modernen Molam-Groove begeistert. Wer „Samare“ hört, bekommt sofort das Gefühl einer verschwommenen nächtlichen Trinksession, und „Strawberry Mind“ nimmt einen mit auf eine psychedelische Reise entlang des Chao Phraya Flusses. KEXP hat sich zum Ziel gesetzt, aufstrebende Künstler aus aller Welt zu fördern und bringt Makara in den Kontext einer wachsenden Welle südostasiatischer Künstler. Wenn ihr mehr über diese faszinierende Session erfahren wollt, schaut euch den Artikel auf Bandwagon an.
Kreativität und Improvisation
Makara ist nicht nur irgendeine Band. Sie bestehen aus Mitgliedern mit ganz unterschiedlichen musikalischen Hintergründen. Einige von ihnen hatten vorher kaum Berührung mit Molam, der traditionellen Musik aus dem Isan. Diese Vielfalt bringt frischen Wind in ihren kreativen Prozess, der stark auf Improvisation und die sogenannten „happy accidents“ setzt. Es ist beeindruckend, wie sie es schaffen, unterschiedliche musikalische Instinkte zu vereinen, ohne die Tradition des Molam zu verlieren. Man könnte sagen, sie respektieren das Erbe, ohne sich als authentische Vertreter zu präsentieren. Die jüngste Ergänzung, ein japanischer Schlagzeuger namens Masanao, hat einen signifikanten Einfluss auf die Arrangements und das musikalische Handwerk der Band. Wer hätte gedacht, dass eine solche Fusion aus so vielen Einflüssen entstehen kann?
Besonders spannend ist, dass Q, der Sänger und Gitarrist, oft mit einem Demo beginnt und Masanao hilft, die Songs zu verfeinern und zu transformieren. Ihre Musik hat eine ganz eigene Phrasierung und Rhythmus, die einfach groove-tauglich ist! Es versteht sich von selbst, dass ihr Lieblingssong, den sie gerne performen, „COCO“ ist, der die Leute zum Tanzen bringt – oder wie die Thais sagen, sie „serng“!
Auf Tour und neue Klänge
Die Band hat große Pläne und möchte sich auf „NEO MOLAM“ konzentrieren, wobei sie derzeit an neuen Aufnahmen arbeiten. Im September steht eine 12-städtige Tour durch Japan auf dem Programm, gefolgt von einem Tourstopp in Zentrale Thailand im November und einer Isaan-Tour im Dezember. Auch Auftritte auf den Philippinen sind in Aussicht! Das ist ein straffes Programm, aber die Band ist voller Energie und Kreativität.
Diese musikalische Welle, zu der auch Makara gehört, wird von vorherigen Bands wie der Paradise Bangkok Molam International Band inspiriert, die aus dem Paradise Bangkok DJ Sound System hervorgegangen ist. Diese Band hat es geschafft, die Klänge des Isan Molam, Luk Thung und Thai Funk aus den 1960er bis 1980er Jahren zu erforschen und auf innovative Weise neu zu interpretieren. Es ist spannend zu sehen, wie Makara in diese Tradition einfließt und gleichzeitig ihren eigenen Stil entwickelt.
Im Grunde genommen ist die Musik von Makara nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Reise durch verschiedene kulturelle Einflüsse. Wenn ihr euch für die thailändische Musikszene interessiert, dann ist dies der perfekte Zeitpunkt, um euch in die Klänge von Makara zu vertiefen. Wer mehr über die Hintergründe dieser faszinierenden Band erfahren möchte, findet zusätzliche Informationen auf Citywriter. Es bleibt spannend, was die Zukunft für diese aufstrebende Band bereithält!