Heute ist der 15.06.2026 und ich sitze hier in Bangkok, umgeben von der pulsierenden Energie dieser faszinierenden Stadt. Die Straßen sind lebhaft, der Duft von Straßenessen schwebt in der Luft, und ich kann nicht anders, als an die vielen Geschichten zu denken, die hier täglich geschrieben werden. Eine solche Geschichte ist die von Andrew Corona, der 2018 zum ersten Mal nach Thailand kam und seitdem von einem Leben in Südostasien träumt. 2025 erfüllte er sich diesen Traum und zog gemeinsam mit seiner Verlobten nach Bangkok. Ihre moderne, möblierte 2-Zimmer-Wohnung in Thonglor, einem der gehobenen Stadtteile, hat eine monatliche Miete von etwa 80.000 Thai Baht (ca. 2.500 USD). Das ist vielleicht nicht gerade ein Schnäppchen, aber in Anbetracht der Lebensqualität und der Möglichkeiten, die Bangkok bietet, ist es durchaus gerechtfertigt.

Andrew arbeitet weiterhin nach US-Zeiten und führt ein privates Kreditgeschäft für US-Immobilien. Die Pandemie hat es ihm erleichtert, auf Remote-Arbeit umzusteigen, was den Umzug nach Thailand erst möglich machte. Seine monatlichen Ausgaben schätzt er auf etwa 1.700 USD, was die Nebenkosten und Lebensmittel umfasst. Zusätzlich plant er 1.000 bis 2.000 USD für Freizeitaktivitäten ein. Das klingt nach einem soliden Budget, besonders wenn man bedenkt, dass Thailand für viele Remote-Arbeiter eine praktische Basis geworden ist. Die Einführung des „Destination Thailand Visa“ (DTV) im Juli 2024 hat das Land noch attraktiver gemacht, insbesondere für diejenigen, die Freiheit und Abenteuer suchen.

Das Leben in Bangkok

In Bangkok leben laut Zivilregistrierungsdaten von 2025 etwa 102.988 Ausländer. Das ist eine riesige Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt und eine Art von Bekanntschaft schafft, die den Umzug erleichtert. Andrew hat in dieser neuen Umgebung Freundschaften geschlossen, sogar während eines Erdbebens – eine Geschichte, die man nicht so schnell vergisst! Ein Freund aus San Diego wurde von seinen Erfahrungen inspiriert und zog ebenfalls nach Bangkok. Es ist beeindruckend, wie schnell sich hier Netzwerke bilden, die einem das Gefühl geben, nicht allein zu sein.

Ein weiterer Pluspunkt für die Entscheidung, nach Thailand zu ziehen, sind die niedrigen Lebenshaltungskosten im Vergleich zu den westlichen Hauptstädten. Die Gehälter gehen hier 50-70 % weiter als in den USA. Auch die Internetgeschwindigkeit ist beeindruckend, mit Glasfaseranschlüssen, die Geschwindigkeiten von 100-300 Mbps bieten. Das ist besonders wichtig für Remote-Arbeiter, die auf eine stabile Verbindung angewiesen sind. Co-Working-Spaces in Bangkok und Chiang Mai gehören zu den besten in Südostasien und bieten eine hervorragende Infrastruktur.

Was man beachten sollte

<pNatürlich gibt es auch einige Dinge zu beachten. Thailand ist kein steuerfreies Ziel. Wer länger als 180 Tage im Land bleibt, wird steuerlich ansässig, und es gibt einige neue Regelungen, die das Einkommen aus dem Ausland betreffen. Für viele, die von ihrem ausländischen Einkommen leben, ist das jedoch kein großes Problem, solange sie sich der Bestimmungen bewusst sind. Gesundheitsversorgung ist ein weiterer wichtiger Aspekt: In Bangkok und Chiang Mai gibt es international akkreditierte private Krankenhäuser, die günstiger sind als in den USA. Wer also an eine dauerhafte Ansiedlung denkt, sollte auch diesen Punkt in seine Überlegungen einbeziehen.

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Bevor man jedoch den großen Schritt wagt, gibt es einige Empfehlungen. Es ist ratsam, die Internetgeschwindigkeit in verschiedenen Stadtvierteln zu testen und sicherzustellen, dass die Stadt den zeitlichen Verpflichtungen entspricht. Budgetiert unbedingt auch für internationale Krankenversicherungen und denkt an eine Testphase von 2-4 Wochen, bevor ihr einen langfristigen Mietvertrag unterschreibt. Das kann einige Überraschungen vermeiden!

Insgesamt zeigt die Geschichte von Andrew Corona, dass das Leben in Bangkok für viele Auswanderer eine aufregende und bereichernde Erfahrung sein kann. Die Möglichkeit, Arbeit und Freizeit in solch einer lebendigen Stadt zu verbinden, ist für viele Menschen ein Traum, der wahr wird. Und wer weiß – vielleicht wird auch dein Freund oder deine Freundin von deinen Abenteuern inspiriert und folgt dir nach Thailand. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!