Globale Konferenz zur informellen und geteilten Mobilität in Bangkok
Heute ist der 21.07.2026 und ich sitze hier in Bangkok, umgeben von der pulsierenden Energie dieser Stadt. Wenn ich an die Straßen denke, die hier so lebhaft sind, fallen mir sofort die Tuk-Tuks ein – diese kleinen, wendigen Transportmittel, die oft die Hauptverkehrsadern für viele Menschen darstellen. Und genau hier in Bangkok wird etwas ganz Besonderes stattfinden: Die erste globale Konferenz zu informeller und geteilter Mobilität, die 1st Global Convening on Informal & Shared Mobility (GLOCON), vom 26. bis 28. Oktober 2026. Ein Event, das nicht nur die lokalen, sondern auch die globalen Verkehrsprobleme ansprechen soll!
Die Konferenz wird Forscher, politische Entscheidungsträger, Verkehrsbetreiber und Vertreter der Gemeinschaft zusammenbringen, um über die Integration von informellen Transportmitteln in öffentliche Verkehrssysteme zu diskutieren. Es geht darum, nachhaltige und inklusive Mobilität zu fördern. Henrik Nolmark, der Executive Director der Volvo Research and Educational Foundations, hat die Bedeutung dieser Integration klar hervorgehoben. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung! Besonders spannend ist die Einführung der ISM Global Declaration, ein Rahmenwerk, das darauf abzielt, gerechte und nachhaltige informelle Mobilität weltweit zu fördern.
Ein interdisziplinärer Dialog
GLOCON wird als Katalysator für nachhaltige Systemveränderungen beschrieben. Es vereint über 400 Fachleute aus verschiedenen Bereichen, die alle an einem Strang ziehen, um ein rigoroses, interdisziplinäres Verständnis von informeller und geteilter Mobilität zu entwickeln. Dabei wird ein besonderer Fokus auf Wissen aus und für den Globalen Süden gelegt. Es ist einfach wichtig, dass die Stimmen derer, die direkt betroffen sind, gehört werden. Hier arbeiten Arbeitskräfte, Regierungsvertreter und Wissenschaftler gleichberechtigt zusammen – das ist wirklich etwas Neues!
Die Konferenz bietet ein abwechslungsreiches Programm: Keynote-Vorträge, Podiumsdiskussionen, Plenarsitzungen und sogar Exkursionen durch die Stadt. Workshops und Networking-Events werden den Teilnehmern die Möglichkeit geben, sich intensiv auszutauschen und neue Ideen zu entwickeln. Es ist eine großartige Gelegenheit für alle, die sich für die Zukunft der Mobilität interessieren, und ich kann mir vorstellen, dass die Stimmung dort lebhaft und inspirierend sein wird!
Ein Aufruf zur Teilnahme
Ein interessanter Aufruf zur Einreichung akademischer Arbeiten wurde ebenfalls ausgesprochen. Bis zum 19. Dezember können Forscher ihre Arbeiten einreichen, die dann während der Konferenz präsentiert und für die Veröffentlichung in Fachzeitschriften in Betracht gezogen werden. Das ist eine tolle Chance für alle, die ihre Ideen und Erkenntnisse zur informellen Mobilität mit der Welt teilen möchten!
Wenn ich an die Matatus, Boda Bodas und Tuk-Tuks in Kenia denke, die für Millionen von Pendlern, besonders in städtischen Gebieten, so wichtig sind, wird mir klar, wie relevant dieses Thema ist. Informelle und geteilte Mobilität sind nicht nur Schlagworte; sie sind Lebensadern für viele Menschen. Es ist faszinierend zu sehen, wie diese Formen der Mobilität in die formellen Systeme integriert werden können, um eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen.
Ich bin wirklich gespannt auf die Entwicklungen, die aus dieser Konferenz hervorgehen werden. Hier in Bangkok, inmitten dieser aufregenden Atmosphäre, wird ein neues Kapitel in der Diskussion über Mobilität aufgeschlagen. Wer weiß, vielleicht erreicht uns bald eine neue Welle von Ideen und Lösungen, die nicht nur hier, sondern weltweit Anwendung finden können.
