In der pulsierenden Metropole Bangkok, wo Tradition und Moderne aufeinandertreffen, wurde 1971 Anchalika Kijkanakorn geboren. Ihre Kindheit war geprägt von klaren Rollen in der Familie: Ihr Vater war ein Stratege in der Immobilienentwicklung, während ihre Mutter als Managerin des Familienlebens agierte. Der Einfluss ihrer Mutter war entscheidend für Anchalikas Werdegang. Dies zeigt sich besonders, wenn man bedenkt, dass sie bereits mit 13 Jahren nach Fort Worth, Texas, zog und dort ihren jüngeren Bruder Goff nur selten sah. Trotzdem schloss sie die Schule ein Jahr früher ab und setzte ihre akademische Reise fort, die sie von einem Bachelor-Abschluss in Marketing an der University of Texas at Arlington bis hin zu einem Master-Abschluss in International Business Studies an der University of South Carolina, Columbia, führte.

Ein interessantes Detail über Anchalika ist ihre Leidenschaft für das Reisen. Sie zieht es vor, weniger bekannte Orte zu erkunden, wie Usbekistan und Kasachstan. Besonders positive Erinnerungen hat sie an das nationale Gericht Plov und die beeindruckende Fergana-Region. Auch ihr Besuch in Kuba während der politischen Veränderungen unter Präsident Obama bleibt ihr in lebhafter Erinnerung – die Musik war einfach überall und hat sie tief berührt. Ihre Reisen durch Europa unternahm sie geschickt mit dem Zug, um die Hotelkosten zu minimieren. Diese Erfahrungen prägten ihren Blick auf die Welt.

Karriereweg und Polo-Leidenschaft

Nach ihrem Studium startete Anchalika eine Karriere, die zunächst nichts mit der Gastronomie zu tun hatte. Über ein Jahrzehnt arbeitete sie bei GE Capital in Asien, Europa und den USA. Doch ihre wahre Passion fand sie in der Hotelbranche, wo sie heute als erfolgreiche Hotelierin gilt. Neben ihrer beruflichen Karriere hat Anchalika auch eine große Begeisterung für den Pferdesport. Als Amateur-Polo-Spielerin im Thai Polo Club in Pattaya trainiert sie regelmäßig, auch wenn sie ihre Karriere aufgrund von Verletzungen und um mehr Zeit für ihre Kinder zu haben, beendete. Ihr Engagement zeigt sich auch in der Teilnahme an Wettkämpfen mit dem Pink Polo Team.

Die Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, haben viele in der Tourismusbranche betroffen. Eine Studie von Mirjam Mischi, Msc., die mit dem DGT-Wissenschaftspreis 2023 ausgezeichnet wurde, untersucht die Auswirkungen der Pandemie auf familiengeführte Hotelbetriebe. Diese Studie, die im Frühjahr 2022 durchgeführt wurde, zeigt, wie InhaberInnen sowohl als Geschäftsführende als auch als Privatpersonen betroffen sind. Interessanterweise führten die Lockdowns dazu, dass UnternehmerInnen ihre Prozesse überdachten und die neu gewonnene Zeit für eine Reflexion über die Überlagerung von Familien- und Geschäftssystemen nutzten. Diese Erkenntnisse sind besonders relevant im Kontext von Anchalikas Werdegang und ihrer Philosophie im Hotelmanagement.

Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen, dass COVID-19 einen beschleunigten Nachfolgeprozess in Familienunternehmen bewirkt hat. Zudem haben sich die Gästestrukturen verändert, mit einer Zunahme jüngerer und regionaler Gäste. UnternehmerInnen, wie Anchalika, kümmern sich zunehmend um das Wohlbefinden ihrer MitarbeiterInnen und setzen auf gute Kommunikation sowie Flexibilität in der Geschäftspraxis. In einer Zeit, in der soziale Interaktion und gemeinsames Zeitverbringen wichtiger denn je sind, zeigt sich, dass die Balance zwischen Familie und Geschäft neu gedacht werden muss.

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Ein Aspekt, der dabei immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Digitalisierung, um Prozesse zu verbessern und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Anchalika, mit ihrer innovativen Herangehensweise an die Hotellerie, steht wohl im Einklang mit diesen Trends und zeigt, dass es möglich ist, Luxus-Resorts durch Wellness und sinnvolle Erlebnisse neu zu definieren. Ein Weg, der nicht nur ihrer Karriere, sondern auch der Branche insgesamt zugutekommt.