Roger Lin: Erster taiwanesischer Pilot auf Solo-Weltumrundung in Thailand gelandet
Heute ist der 27.06.2026, und hier in Thailand gibt es spannende Neuigkeiten aus der Luftfahrtwelt! Roger Lin, der erste taiwanesische Pilot, der eine Solo-Weltumrundung wagt, landete am 24. Juni in unserem schönen Land. Dies war bereits der vierte Stopp seiner geplanten 180-stündigen Reise, die ihn durch mehr als 10 Länder führt, mit 14 Hauptstopps auf seiner Route. Ein echtes Abenteuer, oder? Lin startete am 5. Juni vom San Gabriel Valley Airport in Kalifornien in seinem Sling 4 Tsi, einem einmotorigen Flugzeug. Die Reise ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine Demonstration des Mutes, den taiwanesische Piloten besitzen, wie Lin in einem Interview betonte.
Bei seinem ersten längeren Flug war Lin vor dieser Weltumrundung nur einmal sechs Stunden am Stück geflogen. Ein bisschen verrückt, wenn man bedenkt, dass er nun Hunderte von Stunden in der Luft verbringen wird! Die Herausforderungen sind vielfältig: lange Flugdauern, das Management von Nahrungsaufnahme und Pausen – und das alles im Cockpit. Lin hat Snacks an Bord, um sich während der Flüge zu stärken, und er beschränkt seine Flüssigkeitsaufnahme, um nicht unnötig oft eine Pause einlegen zu müssen. Komischerweise trägt er sogar Erwachsenenunterwäsche zur Sicherheit, um während des Fluges nicht zu urinieren. Das hört sich nach einem echten Abenteuer an! Um die Sicherheit nicht aus den Augen zu verlieren, überprüft Lin alle 30 Minuten die Motortemperatur und die Wetterbedingungen, auch wenn sein Flugzeug über eine Autopilot-Funktion verfügt.
Die Reise geht weiter
Nach dem Start in Kalifornien landete Lin zuerst in Alaska und Japan, bevor er nach Taiwan zurückkehrte. Allerdings gab es dort einige unerwartete Herausforderungen: Er musste das Wort „Taiwan“ und die taiwanesische Flagge von seinem Flugzeug entfernen, nachdem dies von einer nicht näher genannten Person gemeldet wurde. Trotz dieser Einschränkungen zeigt Lin seine Verbundenheit zur Heimat, indem er weiterhin eine Flugjacke mit der taiwanesischen Flagge trägt. Und nach seinem Aufenthalt in Taiwan flog er nach Thailand, übersprang dabei die Philippinen, Osttimor und Malaysia – das ist schon eine ganz schön lange Strecke!
Von Bangkok aus plant Lin, seine Reise nach Sri Lanka fortzusetzen. Man fragt sich, wie er all das organisiert hat – die Logistik, die Planung der Stopps und die Planung der Flüge zwischen den Ländern. Es ist beeindruckend, wie viel Mut und Entschlossenheit er aufbringt, um diesen Traum zu verwirklichen. Fliegen hat ja auch seine eigene Magie, und das Gefühl, über Wolken zu gleiten, ist für viele Menschen ein unvergleichliches Erlebnis. Vielleicht wird Roger Lin auch andere dazu inspirieren, ihre eigenen Flüge in die Welt zu wagen.
Diese Reise ist nicht nur eine persönliche Herausforderung für Lin, sondern sie hat auch kulturelle Bedeutung. Sie zeigt die Stärke und den Mut der taiwanesischen Piloten in einer Zeit, in der die taiwanesische Identität oft in Frage gestellt wird. Die Entscheidung, mit einem taiwanesischen Flugzeug und einer nationalen Flagge zu fliegen, symbolisiert mehr als nur einen Flug – es ist ein Statement. In einer globalisierten Welt sind solche persönlichen Geschichten wichtig, um das Bewusstsein für die Kulturen und die Herausforderungen, mit denen Menschen konfrontiert sind, zu schärfen. Vielleicht wird Lin durch seine Abenteuer auch die Brücken zwischen den Nationen stärken, während er die Lüfte erkundet.
