Am 28. Mai 2026 fand ein bedeutendes Treffen im Königlichen Palast von Thailand statt. General Secretary und Präsident To Lam und seine Frau Ngo Phuong Ly wurden von König Maha Vajiralongkorn und der Königin empfangen. Es war nicht einfach nur ein höflicher Besuch – nein, es war ein Festakt anlässlich des 50. Jahrestages der diplomatischen Beziehungen zwischen Vietnam und Thailand. König Vajiralongkorn zeigte sich erfreut und sprach über die positiven Erinnerungen an seine früheren Besuche in Vietnam. Diese Art von Austausch hat nicht nur Symbolkraft, sondern auch praktische Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen, die vor kurzem auf eine umfassende strategische Partnerschaft angehoben wurden, wie in einem Artikel von Laodong beschrieben.
Die Gespräche zwischen To Lam und dem thailändischen Premierminister Anutin Charnvirakul mündeten in ein Aktionsprogramm zur Umsetzung dieser strategischen Partnerschaft für den Zeitraum 2026-2031. In diesem Programm sind wichtige Kooperationsinhalte festgehalten, die von Verteidigung über Wirtschaft bis hin zu kulturellem Austausch reichen. Besonders spannend ist, dass To Lam dem König vorschlug, die vietnamesische Kultur in Thailand weiter zu fördern. Dazu gehören auch die Ho-Chi-Minh-Gedenkstätten und vietnamesische Pagoden, die für die vietnamesische Gemeinschaft in Thailand von großer Bedeutung sind.
Einladung und Weichenstellung für die Zukunft
Natürlich spielte auch die Einladung an den König und die Königin, Vietnam bald zu besuchen, eine Rolle. König Vajiralongkorn nahm dies erfreut an. Es zeigt sich, wie wichtig solche persönlichen Beziehungen für die Diplomatie sind. Zuvor hatten To Lam und seine Delegation Kränze niedergelegt und sich ins Kondolenzbuch für die verstorbene Königinmutter Sirikit eingetragen, was die Tiefe ihrer Wertschätzung und den Respekt vor der thailändischen Kultur unterstreicht.
Doch das Treffen war nicht nur ein Ausdruck von Respekt und Freundschaft. Es ist auch ein wichtiger Schritt zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Thailand und Vietnam haben in der Vergangenheit immer wieder betont, wie wichtig sie einander sind. Thailand ist bereits Vietnams bedeutendster Handelspartner innerhalb der ASEAN-Staaten, und das bilaterale Handelsvolumen könnte bis 2030 auf 25 Milliarden US-Dollar steigen. Eine ambitionierte Zielsetzung – aber angesichts der engen wirtschaftlichen Beziehungen durchaus realistisch. Die Ankündigungen, die während des Besuchs gemacht wurden, deuten darauf hin, dass beide Seiten bereit sind, diesen Weg weiter zu beschreiten, wie auch auf schoenes-thailand.at beschrieben.
Verkehrsverbindungen und Tourismus
Ein zentrales Thema bei der Diskussion war die Verbesserung der Verkehrsverbindungen, sowohl in der Luft als auch auf dem Land. Thailand denkt über neue Flugrouten nach, die die nordöstliche Region des Landes direkt mit Vietnam verbinden könnten. Das könnte den Tourismus ankurbeln und die kulturellen Kontakte weiter stärken. Jährlich reisen etwa eine Million Vietnamesen nach Thailand, während rund 500.000 Thailänder Vietnam besuchen. Beliebte Ziele sind unter anderem Hue, Danang und Sapa. Die Möglichkeiten, die sich hier bieten, sind einfach aufregend!
Die Absichtserklärungen, die während des Besuchs unterzeichnet wurden, umfassen nicht nur den Handel, sondern auch Bildung, Luftfahrt und sogar den Kampf gegen Drogenkriminalität. Es ist ein breit gefächerter Ansatz, der zeigt, wie ernst beide Länder ihre Partnerschaft nehmen. Die anstehenden Entwicklungen werden mit Spannung erwartet, sowohl in der Politik als auch bei den Menschen, die zwischen diesen beiden faszinierenden Ländern pendeln.