Heute ist der 28.05.2026 und die Welt der Einreisebestimmungen hat sich in den letzten Wochen gewaltig verändert. Hier in Thailand spüren wir die Auswirkungen direkt, denn die Regierung hat beschlossen, die 60-tägige Visumfreiheit für Nationals von 93 Ländern zu widerrufen. Das sind ganz schön viele – und das betrifft eine große Anzahl an Reisenden, die hier ihren Urlaub verbringen oder geschäftlich unterwegs sind.

Ab sofort gilt eine neue Regelung: Statt der bisherigen 60 Tage dürfen sich Staatsangehörige von 54 Ländern, darunter auch die USA und das Vereinigte Königreich, nur noch 30 Tage ohne Visum im Land aufhalten. Für Reisende aus den Seychellen, den Malediven und Mauritius gibt es sogar eine noch kürzere 15-tägige Visumfreiheit. Die bestehenden bilateralen Abkommen bleiben jedoch bestehen, was zumindest etwas Erleichterung bringt.

Internationale Reaktionen und Maßnahmen

Aber das ist nicht alles, was die Welt bewegt. In Kanada etwa, wo die Gesundheitsbehörden verstärkt gegen Ebola vorgehen, wurde eine Pause für die Bearbeitung von Einwanderungsanträgen für Personen aus Hochrisikoländern wie der Demokratischen Republik Kongo und Uganda verhängt. Diese Maßnahme gilt für 90 Tage und betrifft nicht nur Touristen, sondern auch Menschen, die bereits Visa genehmigt bekommen haben. Ab dem 30. Mai müssen kanadische Bürger und Bewohner, die in den letzten 21 Tagen in diesen Ländern waren, in Quarantäne – ein gewaltiger Schritt, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.
Zudem hat die Trump-Administration in den USA das Ebola-bezogene Reiseverbot auf Green Card-Inhaber ausgeweitet, was bedeutet, dass auch sie nicht mehr aus den betroffenen Ländern einreisen dürfen. Das bringt viele in eine verzweifelte Lage, denn die Regelung ist erst einmal für 30 Tage gültig.

In Mexiko gibt es ebenfalls Neuigkeiten: Die Anforderungen für die temporäre Aufenthaltsgenehmigung wurden verschärft. Ab dem 16. Mai müssen Antragsteller ein detailliertes Arbeitsangebot und Nachweise über ihre beruflichen Qualifikationen vorlegen. Das bedeutet, dass Unternehmen mehr Nachweise erbringen müssen, um ihre Mitarbeiter ins Land zu bringen. Wer plant, nach Mexiko zu reisen, sollte sich also gut vorbereiten.

Globale Veränderungen und ihre Auswirkungen

Aber nicht nur in Nordamerika gibt es Veränderungen. Brasilien hat kürzlich ein Visumverzicht für chinesische Staatsangehörige eingeführt. Ab dem 11. Mai können sie ohne Visum für bis zu 30 Tage einreisen. Ein Schritt, der die touristischen und geschäftlichen Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern stärken könnte.

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In Europa hat Großbritannien am 20. Mai die Verpflichtung zur Überprüfung des Rechts auf Arbeit für direkt beschäftigte Arbeiter zurückgenommen. Hier wird es für Unternehmen einfacher, neue Mitarbeiter zu gewinnen, während in Israel verstärkte Kontrollen gegen illegale Beschäftigung ausländischer Staatsangehöriger stattfinden. Arbeitgeber werden aufgefordert, sicherzustellen, dass alle notwendigen Unterlagen vorhanden sind, um rechtliche Probleme zu vermeiden.

In Neuseeland gibt es seit dem 1. Juni eine neue Englischsprachigkeitsanforderung für AEWV-Anträge, was bedeutet, dass Bewerber einen Mindestwert im IELTS-Test erreichen müssen. Das können zusätzliche Hürden für viele Migranten darstellen.

Und während Australien seine Einwanderungspolitik überarbeitet und die Zahl der permanenten Zuwanderer auf 185.000 deckelt, bleibt die Frage: Wie wird sich das alles auf die verschiedenen Länder und deren Wirtschaft auswirken? Es scheint, als würden wir in einer Zeit leben, in der sich alles ständig verändert, und das bringt sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die globale Reisewelt weiterentwickelt, und vor allem, welche neuen Regelungen in den kommenden Monaten noch auf uns zukommen werden. Die Lage ist dynamisch und die einzelnen Maßnahmen zeigen, wie eng Gesundheit und Migration miteinander verknüpft sind.